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Oberbürgermeister Peter Boch überreicht Frank Fillbrunn die Ernennungsurkunde als neuer Sozialbürgermeister der Stadt. Foto: Meyer
Oberbürgermeister Peter Boch überreicht Frank Fillbrunn die Ernennungsurkunde als neuer Sozialbürgermeister der Stadt. Foto: Meyer
11.09.2018

Alles klar mit dem Neuen: Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn ins Amt eingeführt

Pforzheim. Der neue Dezernent setzt bei seiner Amtseinführung Akzente: Er stellt den Ausbau der Kinderbetreuung mit großen und kleinen Trägern in den Fokus. Und richtet einen neuen Blick auf Stadtviertel, in denen fast nur noch Zuwanderer wohnen.

Die Neugier ist groß: Viele wollen die Amtseinführung von Pforzheims neuem Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn sehen, Vertreter sozialer Einrichtungen und Träger, von Vereinen und Schulen, auch Hochschulrektor Ulrich Jautz zählt an diesem Dienstagnachmittag zu den Gästen auf der restlos gefüllten Besuchertribüne im Ratssaal des Neuen Rathauses. Aus Fillbrunns alter Wirkungsstätte, dem Landkreis Uckermark, hat sich der Vorsitzende der Linken-Kreistagsfraktion, Gerhard Rohne, aufgemacht nach Pforzheim, ein Zeichen der Wertschätzung für FDP-Mann Fillbrunn.

Vor allem die Pforzheimer Zuhörer aber, die Mitarbeiter, dazu die Vertreter der Träger und Organisationen und auch die Stadträte, sind sehr aufmerksam, ob und welche Akzente der neue Dezernent in seiner Antrittsrede setzen wird. Und der 59-Jährige liefert. Die Stadt gefalle ihm, sie meistere wiederholt schwierige Situationen, hier werde angepackt. „Vordringlich müssen wir uns um den zügigen Ausbau der Kindertagesbetreuung kümmern.“ In enger Kooperation mit Eltern sowie großen und kleinen Trägern. Eine ausreichende Kita-Versorgung ermögliche Eltern, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Sie diene zudem als Argument bei der Wohnort-Wahl. In Konkurrenz befinde sich Pforzheim etwa zu Karlsruhe oder Stuttgart aber auch, wenn es gelte, Erzieherinnen zu finden. „Bei der Personalgewinnung müssen wir noch kreativer vorgehen“, sagte der Jurist. Die in Pforzheim vergleichsweise niedrigen Kita-Gebühren werden wohl steigen, und dies künftig stärker am Einkommen und an Geschwisterkindern orientiert.

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