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Schmuckelheim

04.08.2017

Alles muss raus: Versteigerung in Schmuckelheim

Die Stimmung bei den „Schmuckelheimer“ Bürgern ist gedrückt, auch ein Paar Tränen kullern bei der letzten Bürgerversammlung in der Spielstadt im Schmuckmuseum, als zum letzten Mal in dieser Woche das „Schmuckelheim“-Lied von den Betreuern Philipp Lorenz und Robin Schneider angestimmt wird. Damit auch bis zum letzten Schmu alles ausgegeben werden kann, hat zum Ende hin noch eine sehr erfolgreiche Versteigerung stattgefunden, in der „Schmuckelheims“ Volk zu hohen Summen griff um wertvolle Raritäten zu ergattern.

So ist ein Brillenetui für Sage und Schreibe 210 Schmu unter den Hammer gekommen, wobei eine „antike asiatische Minivase“ für läppische 80 Schmu unter die Bürger gebracht wurde. Versteigerungskünstler „Jacques Müll Sack“ alias Philipp Lorenz mit Nickelbrille und imaginärem Hund „Bijou“ (Schmuck) hat seinem Beruf alle Ehre gemacht und hat sich für die ausgewählten Pretiosen ins Zeug gelegt. Leider hat die Zeit für alle Versteigerungsobjekte nicht ausgereicht, so dass spontan für den heutigen „Tag der offenen Tür“ in „Schmuckelheim“ eine zweite Versteigerung im Bürgersaal angesetzt wird. Nicht nur „Jacques Müll Sack“ begeisterte das Volk für sich, auch Obermeister Rolf Linder aus der Zunft vom Schmuckmuseum hat der Spielstadt einen Besuch abgestattet. Während drei Schichten haben die Interessierten die Kunst des Drahtbiegens an Ketten erlernt. Zum Schluss sind es dann lachende Gesichter, die mit einem tränenden Auge, den Bürgersaal verlassen und für die 150 neuen Kinder am Montag Platz machen. Dann heißt es wieder nach dem Leitlied: „Bist du bereit, dann komm rein. Herein nach Schmuckelheim“.