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Der Messplatz muss wegen des Automarkts geräumt werden – also darf an der Habermehlstraße geparkt werden: schon seit gestern ein zusätzliches Nadelöhr. Foto: Ketterl
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Nur noch abgezogen werden müssen die Verhüllungen an der Dietlinger Straße – dann geht’s auf die Westtangente. Foto: Lorch-Gerstenmaier

Als ob die Baustellen nicht genug wären: Habermehlstraße wird zum Nadelöhr

Pforzheim. „Hätte man damit nicht eine Woche warten können?“, fragen sich seit Donnerstag – und bis einschließlich Sonntag noch – Verkehrsteilnehmer, die auf der Habermehlstraße stadteinwärts unterwegs sind und sich, von Büchenbronn oder dem Oberen Enztal kommend, auf eine der drei wichtigsten West-Ost-Verbindungen eingefädelt haben. Denn schon wird es einsspurig.

Ausnahmsweise nicht wegen einer neuen Baustelle, sondern weil – bis zur Benckiserstraße (mit Ausnahme der Ausfahrt der Hauptfeuerwache) der rechte Streifen zum Parken freigegeben ist. Grund ist der am Samstag und Sonntag stattfindende Automarkt. Analog zur Pforzemer Mess’ und dem Oktoberfest wird der Vorwärtsdrang der Autofahrer deutlich eingeschränkt.

[ Mit Karte: Baustellen in der Pforzheimer City: Was in den nächsten Wochen auf die Autofahrer zukommt ]

Es wird nicht das einzige Mal bleiben in Zeiten wie diesen: Das nächste Mal „stop and go“ heißt es lange im Vorfeld der Jahnhalle. Kaum jemand – und das war schon vor den Baustellen so – biegt nach rechts auf die Goethestraße, dann die Jahnstraße Richtung Nagold ab, folgt so dem offiziellen Innenstadtring und nutzt ostwärts die Holzgartenstraße (wo im Übrigen gegenüber der Hochschulfakultät für Gestaltung auch noch eine Baustelle mit Ampelregelung eingerichtet wurde) und schließlich über die Altstädter Brücke nach links oder die Kanzlerstraße nach Osten. Das Gros der Verkehrsteilnehmer entscheidet sich bei der Jahnhalle für den „Boulevard“, die rückgebaute, bis zur Kreuzung mit der Leopoldstraße einspurige Zerrennerstraße – auch der von Norden, die Berliner- und Goethestraße auf die Schadstoff-Kreuzung Nummer eins zuflutende Verkehr.

Ein Grund für die Rückstauungen – nachdem man die Beschilderung nun behoben habe – sei auch das Einfahren in Kreuzungsbereiche, so der städtische Pressesprecher Stefan Baust. Das Parken entlang der Habermehlstraße, begründet Baust so: Da der Automarkt am Wochenende stattfinde, falle zu den Zeiten, an denen an dieser Stelle mit verstärktem Verkehr zu rechnen sei, ja der Berufsverkehr weg.

Die Termine vollständig ohne Überlappung zu planen, sei in manchen Fällen einfach nicht möglich. Dafür sei die Maßnahme in der Luisenstraße zu wichtig – gerade mit Blick auf das Zeitfenster zwischen Schienenersatzverkehr im vergangenen Jahr und dem A 8-Ausbau dieses Jahr.

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Zu den Problemen am Dienstag äußerte sich Uwe Weiss, Sachgebietsleiter Straßenmanagement im Pforzheimer Grünflächen- und Tiefbauamt, im Live-Video mit PZ-Redakteurin Nina Giesecke:

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Baustellen legen Pforzheimer Verkehr lahm
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