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01.08.2015

Alte Liebe rostet nicht: Bertha-Benz-Fahrt lockt viele Menschen in die Innenstadt

Es ist die Ausfahrt mit den meisten alten Autos auf der ganzen Welt: die Bertha-Benz-Fahrt von Mannheim nach Pforzheim. Zum 15. Mal findet das Spektakel, das Tausende von Menschen entlang der 108 Kilometer langen Strecke an die Straßenränder und in die Fußgängerzone lockt, statt.

Am Samstag kämpften sich die alten Benz, Buicks, Peugeots, Fords oder Studebakers, RollsRoyce oder Lagondas durch und erreichten Pforzheim. Am Sonntag geht es retour nach Mannheim.

Bildergalerie: Bertha-Benz-Fahrt lockt viele Menschen in die Innenstadt - Teil 1

Willkommen geheißen mit einem Fläschen Goldstadt-Sekt wurden die Teams unter andeem von Oliver Reitz, Chef des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), selbst Oldtimerfan und -besitzer und vor Ort des Veranstalters, des "Allgemeinen Schnauferlclubs" und des Ladenburger Automuseums Dr. Carl Benz. Der Ingenieur aus Baden hatte das Auto erfunden und 1888 patentieren lassen. Zur ersten Fahrt allerdings war - ohne sein Wissen - seine couragierte Frau aufgebrochen: Bertha Benz, gebürtige Pforzheimerin. Mit ihren beiden Söhnen unternahm sie die erste Fernfahrt der Welt.

Am Abend werden die Teams die neuste Touristenattraktion in Pforzheim, den Gasometer, besuchen, im "Parkhotel" ihr Haupt zur Ruhe betten und am Sonntag die Motoren wieder anwerfen. Derweil stehen die Oldtimer auf dem Marktplatz und sind kostenlos zu besichtigen. Mehr lesen Sie am Montag in der "Pforzheimer Zeitung".

Bildergalerie: Bertha-Benz-Fahrt lockt viele Menschen in die Innenstadt - Teil 2

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