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Gemeinsam für den Frieden: Klaus Hartfelder, Christine Scharrer (beide Lehrer an der Otterstein-Realschule), OB Gert Hager, Dekanin Christiane Quincke, Katrin Lechler („Initiative gegen Rechts“), Künstler René Dantes, Christine Müh (Kommunales Kino) und Angelika Müller-Tischer (Kulturamt, von links). Foto: Ketterl
Gemeinsam für den Frieden: Klaus Hartfelder, Christine Scharrer (beide Lehrer an der Otterstein-Realschule), OB Gert Hager, Dekanin Christiane Quincke, Katrin Lechler („Initiative gegen Rechts“), Künstler René Dantes, Christine Müh (Kommunales Kino) und Angelika Müller-Tischer (Kulturamt, von links). Foto: Ketterl
21.01.2016

Am 23. Februar jährt sich der Bombenangriff zum 71. Mal

Pforzheim. Der Toten gedenken und mit Blick auf die Vergangenheit die Lebenden mahnen – das ist erneut die Absicht von Stadt, Schulen, Kirchen, kulturellen Einrichtungen und Künstlern im Vorfeld des 23. Februars, am 71. Jahrestag der Zerstörung Pforzheims selbst und für die Zeit danach.

In jener Nacht des Jahres 1945 sank Pforzheim innerhalb eines 20-minütigen Bombenhagels der Royal Air Force in Schutt und Asche. Rund 18.000 Menschen kamen ums Leben. Als Reaktion auf die Instrumentalisierung des Gedenktags durch den rechtsextremistischen „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ (FHD) mit seiner Fackel-„Mahnwache“ auf dem Wartberg-Plateau belassen es die Stadt seit einigen Jahren nicht mehr bei der zentralen Gedenkveranstaltung ab 16 Uhr auf dem Hauptfriedhof und die Kirchen beim Läuten der Glocken zwischen 19.50 und 20.10 Uhr, sondern es wird ein Programm auf die Beine gestellt, das ein starkes Gewicht auf die Themen Verantwortung und Toleranz legt.

„Wir setzen dabei den Weg fort, neue Formen des Gedenkens mit Altbewährtem zu kombinieren“, so Oberbürgermeister Gert Hager bei der Vorstellung der geplanten Aktivitäten. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“.