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Er muss leider draußen bleiben, dieser Autofahrer: Behindertenparkplätze wie dieser an der Güterstraße erfordern eine offizielle Berechtigung, die am Auto sichtbar angebracht sein muss. Ob der Inhaber sie  allerdings selbst nutzt oder sie womöglich verbotenerweise vererbt wurde, wird in der Praxis kaum überprüft – und das, wo vielerorts in der Kernstadt der Kampf um die knappen Parkplätze tobt. Foto: Seibel
Er muss leider draußen bleiben, dieser Autofahrer: Behindertenparkplätze wie dieser an der Güterstraße erfordern eine offizielle Berechtigung, die am Auto sichtbar angebracht sein muss. Ob der Inhaber sie allerdings selbst nutzt oder sie womöglich verbotenerweise vererbt wurde, wird in der Praxis kaum überprüft – und das, wo vielerorts in der Kernstadt der Kampf um die knappen Parkplätze tobt. Foto: Seibel
08.09.2016

Am Behindertenparkplatz: Missbrauch nicht ausgeschlossen

Pforzheim. Spezielle Ausweise werden nur bei Verlängerung überprüft. Im Todesfall erlischt die Berechtigung – zumindest in der Theorie.

In schöner Regelmäßigkeit streifen Bedienstete des städtischen Ordnungsamts durch die Stadt. Sie haben vor allem im Blick, ob sich hinter der Windschutzscheibe eines Autos auf einem Behinderten-Parkplatz tatsächlich ein Berechtigungsausweis befindet. Rund 1000 solcher Ausweise sind im Umlauf, ausgestellt von der Stadt Pforzheim. Ein Zehntel davon ist individualisiert, gilt also nicht nur generell auf allgemeinen Behinderten-Parkplätzen, sondern auch in Verbindung mit dem polizeilichen Kennzeichen dort, wo ein entsprechendes Zusatzschild angebracht ist – in der Regel in der Nähe der eigenen Wohnung.

Fünf Jahre lang, sagt Ordnungsamtsleiter Wolfgang Raff, seien Schwerbehindertenausweise gültig – wenn nach dieser Zeit der Ausweis ablaufe und eine Verlängerung beantragt werde, prüfe man die Bedürftigkeit. Doch was passiert, wenn sich nach fünf Jahren niemand meldet – weil beispielsweise der Ausweis-Inhaber gestorben ist?

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