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Professor Mike Barth erklärt den Teilnehmern der Kinder-Uni, wie sich Technik in Gebäuden vernetzen lässt. Foto: Ketterl
Professor Mike Barth erklärt den Teilnehmern der Kinder-Uni, wie sich Technik in Gebäuden vernetzen lässt. Foto: Ketterl
19.07.2016

Am zweiten Tag der Kinder-Uni geht es um Gebäudeautomatisierung

Pforzheim. Der Staubsauger-Roboter jagt Staubflusen, sobald niemand daheim ist, die Kaffeemaschine brüht frische Bohnen auf, bis der Hausbesitzer aus der Dusche kommt, und das Licht geht immer in dem Raum an, in dem sich gerade jemand aufhält. Was für die Großeltern der Teilnehmer der Kinder-Uni noch Zukunftsmusik war, ist für die Schüler und ihre Eltern heute Alltag.

Im Hörsaal der Fakultät für Technik erzählten sie am Dienstag bei der Vorlesung zur intelligenten Gebäudetechnik von zu Hause.

„Bei uns geht der Rollladen abends von selbst runter“, erzählt ein Junge. Ein paar Stühle weiter berichtet jemand, dass im Garten Roboter das Gießen und Heckenstutzen übernehmen. „Um Automatisierung handelt es sich bei den meisten Vorrichtungen aber noch nicht“, erklärt Professor Mike Barth. Auch wenn das Wort fälschlicherweise gebraucht werde. Beispiel „automatisches Garagentor“: Diese wird per Fernbedienung gesteuert. Das Tor sei also lediglich mechanisiert.

„Perfekt wäre es, wenn das System alles allein machen würde“, so der Professor. „Schließlich ist der Mensch faul – und vergesslich.“

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