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Wenn ein Baustellenfahrzeug die Königsbacher Landstraße kreuzt, haben alle anderen an der Ampel „rot“ – doch manchmal auch dann, wenn gar kein Verkehr ist, beispielsweise nachts. Foto: Ketterl
Wenn ein Baustellenfahrzeug die Königsbacher Landstraße kreuzt, haben alle anderen an der Ampel „rot“ – doch manchmal auch dann, wenn gar kein Verkehr ist, beispielsweise nachts. Foto: Ketterl
12.10.2016

Ampel-Regelung der Tunnelbaustelle geht an der Realität vorbei

Pforzheim/Enzkreis. Zwei Monate lang haben Bauarbeiter die Förderanlage für den herausgesprengten und -gebrochenen Fels der neuen Bahntunnelröhre montiert – und seither sollte sich die Verkehrssituation an der Königsbacher Landstraße deutlich entspannt haben. So sah es die Planung der Bauverantwortlichen der Bahn vor – da täglich rund 500 Tonnen Felsgestein in ein paar Metern über die Straße zur Lagerfläche transportiert werden, könne man sich bis zu 200 Lkw-Fahrten pro Tag sparen. Klingt gut – aber aus der Leserschaft dringen ganz andere Stimmen an die Ohren der Redaktion. „Leider nicht zu uns“, heißt es seitens der Bahn, die bis zur voraussichtlichen Eröffnung des neuen Tunnels in zwei Jahren knapp 90 Millionen Euro investriert haben wird – dabei ist eigens für Anregungen und Beschwerden das Bautelefon „Pforzheimer Tunnel“ geschaltet worden, besetzt rund um die Uhr.

Worüber beschweren sich die Pendler? Die Leser räumen ein, die einspurige Verkehrsregelung mit Ampel sei notwendig – weil seitlich neben der Landstraße zusätzliche Stützungsmaßnahmen erforderlich sei. Nur: Es werde nicht durchgängig gearbeitet – die Baustellenabsperrung mit der funktionierenden Ampel stehe auch abends, nachts, morgens und am Wochenende. Ampelschaltung nach Vorschrift gewissermaßen – statt nach Bedarf. Resultat: im Pendlerverkehr morgens ein Rückstau bis Ispringen, abends bis in die Nordstadt. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.