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Heiße Wettkampfarena: Rund um die Bergdorfhalle und die Waldschule wetteifern die Jugendabteilungen um den Günter-Kieselmann-Pokal .   Jähne
Heiße Wettkampfarena: Rund um die Bergdorfhalle und die Waldschule wetteifern die Jugendabteilungen um den Günter-Kieselmann-Pokal . Jähne
25.06.2017

An die Schläuche, fertig, los: Neun Feuerwehrteams aus Pforzheim messen sich bei Gemeinschaftsturnier

Der Alarm schrillt, die Schläuche werden gerollt, Kommandos gegeben und aus vollen Rohren gespritzt bis der Brand gelöscht ist.

Was in der Realität momentan nicht selten vorkommt, wurde für neun Feuerwehrteams aus Pforzheim am Samstag zum sportlichen Gemeinschaftsturnier: Im Rahmen ihres 50-jährigen Jubiläums trug die Büchenbronner Jugendabteilung den sogenannten Günter-Kieselmann-Pokal aus, der das gesamte Areal um die Bergdorfhalle und die Waldschule in eine einzige Wettkampfarena verwandelte.

Laut Christopher Gengenbach, Jugendwart in Büchenbronn, warne die Teilnehmer des Wettbewerbs zwischen elf und 18 Jahre alt, wobei es galt, sich in drei Disziplinen zu beweisen: Neben einem sogenannten Löschangriff, bei dem es darum ging, möglichst schnell einen simulierten Brandherd zu beseitigen, mussten außerdem diverse allgemeine Fragen zur Stadt Pforzheim und der hiesigen Feuerwehr beantwortet werden.

Die Bindung eines Rettungsknotens stellte schließlich die finale Übung dar, wobei die Zeit wie im echten Leben auch einen eisernen Kontrahenten bildete. Fehler und Patzer sollte sich ebenfalls niemand groß erlauben, um keine Punkte zu verlieren.

Konnte im vergangenen Jahr die Jugendabteilung aus Würm den Wanderpokal zu sich nach Hause holen, so gelang es dieses Mal der ersten Mannschaft aus Hohenwart, gefolgt von den Brandbekämpfern aus Huchenfeld sowie dem ersten Team der Brötzinger Weststadt.

Günter Kieselmann selbst war langjähriger Jugendwart der Feuerwehr in Büchenbronn. Ihm zu Ehren werde der Wettbewerb ausgetragen, erklärte Gengenbach. Bereits am Tag darauf wurde die Veranstaltung mit einer Mischung aus offenem Volksfest und Schausonntag fortgesetzt, bei der es unter anderem eine Hüpfburg, eine Malecke sowie diverse Vorführungen für die Besucher gab.