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Andreas Stoch (SPD, Bildmitte) im Gespräch mit den Redakteuren Michael Schenk, Alexander Huberth sowie dem geschäftsführenden PZ-Verleger Thomas Satinsky (von links). Foto: Ketterl
Andreas Stoch (SPD, Bildmitte) im Gespräch mit den Redakteuren Michael Schenk, Alexander Huberth sowie dem geschäftsführenden PZ-Verleger Thomas Satinsky (von links). Foto: Ketterl
08.08.2017

Andreas Stoch (SPD): Wahlkampf gegen die Lethargie der Zufriedenheit

Pforzheim. Andreas Stoch, SPD-Fraktionschef im Landtag von Baden-Württemberg, war auf Stippvisite in Pforzheim. Der frühere Kultusminister gibt die Chancen seiner Partei auf die Bundeskanzlerschaft den Meinungsumfragen zum Trotz noch lange nicht verloren.

Wahlkampftour als Ochsentour? Nicht immer, aber freilich wohl dann, wenn man als SPD-Spitzenpolitiker unterwegs ist. Erst recht in Pforzheim, wo die Polizeireform reformiert werden muss, wo keine Sozialdemokraten mehr im Landtag die Region vertreten und wo neulich ein SPD-Oberbürgermeister das Rathaus räumen musste. Erklärungsbedarf hat die SPD aber auch auf anderen Ebenen. Wo sind all die Wähler hin? Und die Umfragewerte für Martin Schulz? Warum werden sozialdemokratische Errungenschaften nicht mit Umfragewerten belohnt, wohl aber Angela Merkels Wahlkampfverweigerung? Erklärungsbedarf ohne Ende, den Andreas Stoch (47), Fraktionschef und Ex-Kultusminister aus Heidenheim/Brenz, offensichtlich anspornt.

Der 47-jährige Familienvater kommt folglich gut gelaunt in die PZ-Redaktion. Und er redet gegen jene „Lethargie“ an, die seiner Empfindung nach über dem Land liegt. Gegen „das Gefühl in Deutschland ist die Welt noch in Ordnung, während in England oder in Frankreich die wachsende Unsicherheit zu Veränderungen führt.“

Was Stoch noch zum Thema Zufriedenheit und „Weiter so“, zu in der Sommerzeit arbeitslosen Junglehrern, zu Dieselmotoren und Feinstaubbelastung und zu den SPD-Wahlchancen beim PZ-Besuch zu sagen hatte, Den ganzen Text in voller Länge lesen Sie als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite. oder am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.