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Die Kinder vor Belästigern schützen.
Die Kinder vor Belästigern schützen © dpa
20.05.2011

Angst vor Belästiger: Absprachen mit Kindern treffen

PFORZHEIM. Klare Absprachen mit den Kindern: Das rät Angela Blonski, Geschäftsführerin von Lilith, den beunruhigten Eltern. Seit einiger Zeit spricht ein Mann vor allem Jungen an. Jetzt kursiert ein Rundbrief an mehreren Schulen an die Eltern, der vor dem Mann warnt.

Immer wieder haben sich Eltern wegen des unheimlichen Verhaltens von Sven G. (Name geändert) bei der Beratungsstelle in den vergangenen Jahren gemeldet. „Diese Fälle scheinen sich zu häufen“, sagt Blonski.

„Mit Blick auf das Wohlergehen des Kindes ist das Verhalten des Mannes falsch, auch wenn es bislang nicht justiziabel ist,“ sagt die Expertin. Fremde Erwachsene sollen Kinder generell in Ruhe lassen. Wenn sie das nicht beherzigen, dann gelte: „Kinder sollen einfach weggehen, wenn sich ihnen Erwachsene auf eine solche merkwürdige Weise nähern.

Von einer „Grauzone“ spricht Roland Zierau, Vorstandsmitglied der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe und damit auch zuständig für Pforzheim. mof/ol

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