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Symbolfoto:DPA
Symbolfoto:DPA
30.07.2015

Angst vor Katzenhassern geht um

„Die Katze wäre daran erstickt“, sagt Reiner M. (Name von der Redaktion geändert) über die Drahtschlinge, die sich um deren Hals geschnürt hat. Als er das halbwilde Tier am Dienstag am Rande Brötzingens wie immer mit Essen versorgen will, spürt er beim Streicheln den Fremdkörper.

„Die Schlinge war am Limit, eng zugezogen, unter dem Fell kaum zu bemerken. „Aber das Stück, an dem der Draht befestigt gewesen sein muss, hat mich gestupft.“ Wäre die Stelle, die mehrfach gebogen worden sei, nicht gebrochen, ist sich M. sicher, „wäre die Katze eingegangen“.

Ob die Falle bewusst für Katzen gedacht war, kann M. nicht genau sagen. „Auf jeden Fall für Kleintiere.“ Egal, welches hineingeraten wäre, wäre elendig zugrunde gegangen, so M. Fachmännisch sei sie gemacht gewesen. „Das war jemand, der sich mit Draht auskennt.“ Seine Tochter befürchtet, es könnte sich um einen Katzenhasser handeln, und hat die Polizei verständigt.

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