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Rami Suliman (vorne) und OB Peter Boch legen am Platz der Synagoge Kränze nieder. Foto: Meyer
Rami Suliman (vorne) und OB Peter Boch legen am Platz der Synagoge Kränze nieder. Foto: Meyer
09.11.2018

Angst vor dem Aufleben von Antisemitismus – auch in Pforzheim

Die Zunahme des Antisemismus’ erschüttere ihn zutiefst – 80 Jahre nach der Pogromnacht. Vom 9. auf den 10. November 1938 standen im gesamten ehemaligen Deutschen Reich jüdische Gotteshäuser in Flammen, wurden zum Teil vollständig zerstört – wie die Synagoge in Pforzheim –, wurden Juden verhaftet und ermordet, jüdische Geschäfte geplündert, jüdische Friedhöfe geschändet. „Die Pogromnacht steht für den Übergang von Diskriminierung zum Holocaust“, sagt Oberbürgermeister Peter Boch im Atrium des VolksbankHauses, wo traditionell – nicht weit entfernt stand die Synagoge aus dem 19. Jahrhundert im maurischen Stil – die Gedenkstunde abgehalten wird.Einer von Bochs Amtsvorgängern, der damalige Oberbürgermeister Willi Weigelt, hatte 1980 anlässlich der 40-jährigen Wiederkehr der Deportation der knapp 200 Pforzheimer ins Internierungslager nach Gurs (die für viele mit der Ermordung in Auschwitz endete) gesagt: „Niemand kann mit Gewissheit sagen, dass sich Derartiges nicht wiederholt.“ Es habe sich gezeigt, zitiert Suliman weiter, „wozu Menschen im Bösen fähig sind – und das nicht nur irgendwann und irgendwo, sondern im 20. Jahrhundert und auch in Pforzheim“.Es sei unfassbar, wie sich der Antisemitismus in den sozialen Netzwerken offen verbreite, sorgt sich Suliman und zeigt sich froh, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Anregung der jüdischen Gemeinde zur Schaffung eines Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus ernst genommen und der Landtag auf Antrag aller Fraktionen – „außer der AfD“ – diese Stelle geschaffen und besetzt habe.Umrahmt wird die Veranstaltung musikalisch vom Gemischten Synagogenchor und – erstmals – dem Chor des Reuchlin-Gymnasiums sowie dem Gebet für die Seele der Getöteten, vorgetragen durch den Rabbiner Michael Bar-Lev und aus dem Hebräischen übersetzt vom Dialogbeauftragten Andrew Hilkowitz, ehe vor dem VolksbankHaus Kränze niedergelegt werden.Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Testy
10.11.2018
Angst vor dem Aufleben von Antisemitismus – auch in Pforzheim

Da schaut euch mal an, wer den für den Zuwachs verantwortlich sind, es sind unsere muslimischen "Neubürger"... mehr...

rostiger ritter
10.11.2018
Angst vor dem Aufleben von Antisemitismus – auch in Pforzheim

[QUOTE=Testy;309105]Da schaut euch mal an, wer den für den Zuwachs verantwortlich sind, es sind unsere muslimischen "Neubürger"...[/QUOTE] Da habe ich was ganz Anderes gehört... mehr...

ROSAROT
10.11.2018
Angst vor dem Aufleben von Antisemitismus – auch in Pforzheim

[QUOTE=Testy;309105]Da schaut euch mal an, wer den für den Zuwachs verantwortlich sind, es sind unsere muslimischen "Neubürger"...[/QUOTE] Ach, der Vorsitzende des Vereines "Ein Herz für Deutschland" ist ein Moslem ??? Wußte gar nicht, daß auch aus Italien schon Muslime nach Deutschland gekommen sind.............. mehr...

Nordstädtler
10.11.2018
Angst vor dem Aufleben von Antisemitismus – auch in Pforzheim

[QUOTE=rostiger ritter;309107]Da habe ich was ganz Anderes gehört...[/QUOTE] Waren Sie etwa wieder bei "Alle Macht den Räten" unterwegs...? mehr...