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Monatelang unbewohnbar war eine Doppelhaushälfte am Strietweg, nachdem ein Mieter Feuer gelegt hatte.
Monatelang unbewohnbar war eine Doppelhaushälfte am Strietweg, nachdem ein Mieter Feuer gelegt hatte. © PZ-Archiv
14.01.2010

Anklage lautet: Brandstiftung

PFORZHEIM. Vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe (Auswärtige Strafkammer Pforzheim) muss sich am Montag ein 35-Jähriger aus Pforzheim wegen schwerer Brandstiftung verantworten. Ihm wird zur Last gelegt, in der Nacht auf Sonntag, 1. August, vergangenen Jahres eine von ihm und seiner Frau angemietete Doppelhaushälfte am Strietweg auf dem Buckenberg in Brand gesetzt zu haben.

Wie Oberstaatsanwalt Christoph Reichert im Vorfeld der Verhandlung wissen ließ, wird dem 35-Jährigen zur Last gelegt, er habe sich mit seiner Frau an einem anderen Ort in der Stadt gestritten, sei danach nach Hause gefahren und habe dann im Keller mit einer Lötlampe brennbares Material angezündet.

Das Feuer, das gegen 2.35 Uhr ausbrach, griff auf die Stützbalken der Kellerdecke über. Der 35-Jährige war von Feuerwehrleuten mit einer Rauchvergiftung im Garten gefunden worden. Seine Frau und die beiden Kinder waren nicht zu Hause.

Das Gebäude, das sich im Besitz der Stadtbau befindet, war durch Ruß-, Rauchgas- und Schadstoffablagerungen mehrere Monate unbewohnbar. Der entstandene Schaden belief sich auf rund 80 000 Euro.ef-te

Auftakt der Verhandlung ist am Montag, 18. Januar, um 9 Uhr, in Saal 1 des Amtsgerichts Pforzheim an der Lindenstraße. Ein weiterer Termin ist auf den 2. Februar festgelegt.