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Kein schöner Ort ist die Siedlung im Eutinger Tal. Die Meinungen derer, die dort leben oder arbeiten, über die Bedingungen dort gehen weit auseinander.   Foto: Moritz

Anwohner beschwert sich: Wird in Notunterkünften im Eutinger Tal mit Drogen gehandelt?

Pforzheim. Das Frankfurter Bahnhofsviertel mit seiner Drogenproblematik sei ein Kindergarten gegen die Situation in der Obdachlosensiedlung Eutinger Tal. Marco Gutekunst, bald 60 Jahre, geht abends mit seinem 14-jährigen Hund Bubi mit einem schlechten Gefühl um den Block. Denn aus seiner Sicht floriere dort das Geschäft mit synthetischen Drogen. Gutekunst gehört zu der Altersklasse und dem Geschlecht, das am häufigsten in der Siedlung anzutreffen ist. Als Drogenhändler identifiziert er teilweise Menschen, die in den Kälteschutzwohnungen oftmals nur für eine Nacht und dann anonym unterkämen. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums kann diese Tendenz nicht bestätigen.

Der letzte Eintrag für ein Drogendelikt stamme aus dem November 2021. Seit 14 Jahren hat der gelernte Stahlbetonfachmann, Maurer und Busfahrer, der von Sozialhilfe

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