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Auf der Höhe des Krans soll eine Unterkunft für 100 Flüchtlinge gebaut werden. Rund 150 Meter davon liegt der Spielplatz und das Haus von Thomas Gallus.
Thomas Gallus vor dem Spielplatz © Seibel
13.10.2014

Anwohner fürchten Pforzheimer Asylunterkunft im Hohenäcker

Pforzheim. Gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft an der Wilhelm-Lenz-Straße in Pforzheim regt sich Widerstand. Mehrere Anwohner haben sich bei der PZ gemeldet und Bedenken gegen ein Haus für 100 Asylbewerber geäußert. Sie kritisieren zum einen, dass sie nicht über das Vorhaben informiert worden seien.

Zum anderen kritisieren sie, dass für die 2011 und 2012 entstandenen Reihenhäuser unter den Namen „Familienwohnpark“ geworben wurde, während die Stadt heute darauf verweist, dass es sich um ein Mischgebiet handelt. Das heißt: Dort sind neben großen Supermärkten, bestimmtem Gewerbe und sozialen Einrichtungen auch größere Wohnanlagen erlaubt. Auch deswegen sammeln die Nachbarn nun Unterschriften.

Sozialbürgermeisterin Monika Müller und Oberbürgermeister Gert Hager hatten am Donnerstag die „unmittelbaren Angrenzer“ von den Plänen in Kenntnis gesetzt. Denn das Zeitfenster war eng: Wenige Stunden nach den Anwohnern und dem Gemeinderat wurde die Presse informiert, vorab sollte nichts durchsickern.

Die Anwohner haben viele Fragen an die Stadt. Einer davon lautet: Warum wurden die anderen Standorte verworfen? Diese Kriterien der Verwaltung, nach denen sie die zuletzt in Betracht kommenden Standorte geprüft hat, sind jedoch der Anlage zur Beschlussvorlage nachzulesen. Die Anlage können sie HIER, die Beschlussvorlage HIER herunterladen.

Den ausführlichen Bericht und alle Argumente lesen Sie am Dienstag in der "Pforzheimer Zeitung".

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