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18.11.2015

Anwohner im Pforzheimer Wacholder legen im Asylstreit nach

Pforzheim. Im Streit mit der Stadt Pforzheim um eine im Baugebiet Wacholder geplante Flüchtlingsunterkunft haben mehrere Anwohner eidesstattliche Erklärungen vorgelegt. Darin versichern sie, dass Mitarbeiter der Stadtverwaltung ihnen mitgeteilt hatten, auf dem fraglichen Grundstück sei der Bau einer Kindertagesstätte vorgesehen beziehungsweise geplant. Diese Information sei für sie Grundlage für den Kauf ihres Bauplatzes oder Hauses gewesen.

Dass die Kindertagesstätte nun nicht gebaut wird und stattdessen auf dem Areal ein Haus mit mehreren Wohnungen für insgesamt bis zu 40 Flüchtlinge entstehen soll, will die Bürgerinitiative Wacholder nicht hinnehmen. Die Anwohner lassen sich anwaltlich durch den früheren Oberbürgermeister Joachim Becker vertreten. Sozialbürgermeisterin Monika Müller sagte gegenüber der PZ zu, die Vorwürfe der Anwohner und auch erneut den Bedarf an einem Kindergarten zu prüfen.

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