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26.11.2015

Arznei als teures Gut

Wilhelm M. (Name geändert) kommt aus dem Obdachlosenmilieu und hat in den vergangenen fünf Jahren keine Sozialleistungen geltend gemacht, ist somit nicht krankenversichert.

Nun liegt der schwerstkranke Mann im Hospiz in Pforzheim – er leidet an Lungenkrebs. Er selbst hat kein Vermögen und kein Konto. Anträge auf Kostenübernahme beim zuständigen Sozialamt und der zuletzt bekannten Krankenkasse wurden gestellt. Die Bearbeitung dürfte jedoch noach einige Zeit in Anspruch nehmen. Wilhelm M. hat nun eine Betreuerin erhalten. Diese hat um eine Spende von 150 Euro gebeten, damit Zuzahlungen an Apotheken geleistet und ihm in seinen letzten Wochen einige kleinere persönliche Wünsche erfüllt werden können. Die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ ist der Bitte nachgekommen. suk

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