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Für das Thales-Gebäude ist Unterkunftsleiter Enrico Riebe (rechts) verantwortlich. Gökmen Yesiliyurt (links) und Marc Schramm von der Firma S&G Security sorgen für die Sicherheit. Das Wachdienstpersonal ist bei den 110 geplanten Stellen nicht mitgezählt, weil diese Aufgabe von privaten Firmen übernommen wird.
Für das Thales-Gebäude ist Unterkunftsleiter Enrico Riebe (rechts) verantwortlich. Gökmen Yesiliyurt (links) und Marc Schramm von der Firma S&G Security sorgen für die Sicherheit. Das Wachdienstpersonal ist bei den 110 geplanten Stellen nicht mitgezählt, weil diese Aufgabe von privaten Firmen übernommen wird.
27.11.2015

Asyl in Pforzheim: Mehr Neueinstellungen, wohl auch mehr Arbeitslose

Alle zwei Wochen kommen im Pforzheimer Rathaus die Asyl-Experten zusammen: In einer Lenkungsgruppe beraten zehn bis zwölf Mitarbeiter über Unterkünfte, aber auch über soziale Folgen. „Da liegt die größte Arbeit erst noch vor uns“, sagt die Sozialbürgermeisterin Monika Müller – und meint die Integration der Flüchtlinge. Die aktuellen Entwicklungen:

3700 Asylbewerber könnten Ende 2016 nach den städtischen Prognosen in Pforzheim leben. Doch diese Zahl kann sich – je nachdem, wie viele Menschen nach Deutschland fliehen – noch ändern. „Die Delle bei den Zuzugszahlen, die es normalerweise im Winter gibt, haben wir bisher nicht“, sagt Sozialbürgermeisterin Monika Müller. 62 Schutzsuchende kämen derzeit pro Woche an, bis zum Jahresende werden etwa 1250 in Pforzheim leben.

Rund 1000 zusätzliche Arbeitslosengeld-Empfänger wird es 4nach Schätzungen der Stadt im nächsten Jahr durch bleibeberechtigte Flüchtlinge geben, die noch keine Arbeit haben. Dazu zählen aber nicht nur Arbeitslose, sondern beispielsweise auch die Kinder in dem entsprechenden Haushalt. Um die Integration zu beschleunigen, will die Stadt in den nächsten Jahren 110 neue Stellen im Bereich Asyl schaffen. Viele davon werden im Jugend- und Sozialamt, weitere beim Gebäudemanagement, Baurechtsamt, Amt für Bildung und Sport, Jobcenter, Ordnungsamt und der Öffentlichkeitsarbeit benötigt. Der Finanzausschuss berät am 8. Dezember über die neuen Stellen.

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