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Gut besucht mit rund 150 Zuhörern war die Informationsveranstaltung in der Ottersteinschule mit Polizeioberrat Oliver Hiller, Sozialbürgermeisterin Monika Müller und der Geschäftsführerin des Diakonie, Sabine Jost (von links). Foto: Bechtle
Gut besucht mit rund 150 Zuhörern war die Informationsveranstaltung in der Ottersteinschule mit Polizeioberrat Oliver Hiller, Sozialbürgermeisterin Monika Müller und der Geschäftsführerin des Diakonie, Sabine Jost (von links). Foto: Bechtle
01.10.2015

Asyl-Debatte hält an: rund 40 Flüchtlinge „Am Nagoldhang“

Pforzheim. Wenige Stunden vor Beginn des nächsten Anwohner-Informationsabends zu den kleinen, dezentralen Asylbewerber-Unterkünften ging am Dienstag die Einladung zum Pressegespräch am Mittwoch ein: Die Stadt Pforzheim und die katholische Stiftung St. Trudpert haben sich unter Beteiligung des Erzbistums Freiburg darauf geeinigt, dass die Stadt das leerstehende Krankenhaus an der Wolfsbergallee vorübergehend einige Monate lang für die Unterbringung von rund 100 Asylbewerbern anmieten kann. Oberbürgermeister Gert Hager, Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Weihbischof Michael Gerber und Gregor Reuber vom künftigen Trudpert-Bauträger Quadriga (siehe nebenstehenden Kasten) wollen heute Mittag die Details bekanntgeben.

In der Ottersteinschule ging es um die geplante Gemeinschaftsunterkunft Am Nagoldhang, einer der bevorzugtesten Wohn-Lagen Pforzheims. Wie gewohnt, moderierte Stadtkirchenpfarrer Hans Gölz-Eisinger die Informationsveranstaltung, und auch die anderen Gesichter sind bekannt: Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost und Oliver Hiller, Leiter des Polizeireviers Süd. Zur Überraschung Aller präsentierte Müller die „Vorstellung“ einer Wohnbaugenossenschaft, Am Nagoldhang möglicherweise zwei Gebäude zu errichten: ein zweigeschossiges Gebäude auf 300 Quadratmetern Grundfläche für rund 40 Flüchtlingen – und ein Mehrfamilienhaus für den regulären Wohnungsmarkt, gewissermaßen als räumlichen Puffer zwischen Gemeinschaftsunterkunft und Ottersteinschule.Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“.

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