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Waldemar Meser
Waldemar Meser
25.01.2016

Asyl-Demonstration unter Beteiligung vieler Russlanddeutscher war Teil eines bundesweiten Phänomens

Was am Sonnstag aussah wie eine Demonstration in Pforzheim, erweist sich als Teil eines bundesweiten Phänomens. In mehreren deutschen Städten ist es am Wochenende zu Kundgebungen gekommen, unter anderem vor dem Bundeskanzleramt. Allen gemeinsam war die Forderung nach dem Schutz „unserer Kinder“ und der große Anteil Russlanddeutscher.

Von einer zentralen Organisation wisse er jedoch nichts, betont Andreas Fabrizius, einer der drei Anmelder der Pforzheimer Demo. Er habe nur über den Nachrichtendienst Whatsapp erfahren, dass auch andernorts demonstriert wird. 100 Teilnehmer hatte er gemeldet. Dass viel mehr kamen, laut Polizei zwischen 700 und 800, habe ihn überrascht.

„Wir müssen unsere Kinder schützen“, gibt Fabrizius als Begründung für seinen Aktivismus, konkrete Beispiele, was er damit meint, nennt er nicht. „Es passiert so viel“, sagt der Vater einer Tochter, der eine Bürgerwehr gründen will. Waldemar Meser wundert sich über solche Ängste. Der Haidach ist der sicherste Stadtteil“, sagt der Vorsitzende der Elterninitiative Buckenberg-Haidach und Hagenschieß. Das habe sich durch die Asylunterkunft in der Hagenschießstraße nicht geändert, sagt der 65-Jährige, der seit Jahrzehnten dort wohnt. Eine Einschätzung, die auch die Polizei teilt.

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