nach oben
Ulrike Bahr (am Pult) referiert und diskutiert an der Waldorfschule über Kinderrechte im Grundgesetz. In der ersten Reihe ihre Genossin Katja Mast (Mitte), neben ihr Markus Bienecker, Geschäftsführer Finanzen der Freien Waldorfschule.  Foto: Ketterl
Ulrike Bahr (am Pult) referiert und diskutiert an der Waldorfschule über Kinderrechte im Grundgesetz. In der ersten Reihe ihre Genossin Katja Mast (Mitte), neben ihr Markus Bienecker, Geschäftsführer Finanzen der Freien Waldorfschule. Foto: Ketterl
11.05.2017

Auch Kinder haben Rechte - Diskussion an der Waldorfschule über Grundgesetz-Artikel

Pforzheim. Wenn Kinder mehr sind als junge Erwachsene, Menschen mit eigenen Bedürfnissen – warum sind Kinderrechte nicht Bestandteil der Verfassung mit einem eigenen Artikel im Grundgesetz? Das verstehen nicht nur die Vereinten Nationen nicht, die Deutschland seit Unterschreiben der Kinderrechtskonvention 1992 dreimal – bisher ohne Erfolg – aufgefordert haben, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern.

Noch immer gebe es hartnäckigen Widerstand, vor allem aus Teilen des Koalitionspartners CDU, sagt die Augsburger SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr im Festsaal der Waldorfschule vor Schülern der zehnten bis zwölften Klassen. Wie ihre Genossin aus der Region, Katja Mast, die sie begleitet – erst an die Goetheschule, dann zum Kinderschutzbund – streitet und argumentiert sie für Kinderrechte im Grundgesetz. Nicht nur für einen Artikel „light“, also lediglich eine Erweiterung von Artikel 6 (Elternrechte), sondern einen eigenen Grundgesetzartikel. Polen, Finnland und die Schweiz beispielsweise gingen mit gutem Beispiel voran. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.