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Rettungsassistent Lukas zeigt PZ-Volontärin Lisa Belle den Rettungswagen, in dem sie am Samstag unterwegs sein wird.
Mit den DRK-Lebensrettern durch die Nacht © privat
28.02.2014

Auf Nachtschicht: Lebensretter auf vier Rädern

Während sich andere mit Papphütchen und Gumminasen die nächste Samstagnacht bei einer der zahlreichen närrischen Veranstaltungen in der Region um die Ohren hauen werden, steht für mich der erste Einsatz für die Serie "Auf Nachtschicht" an. Und ich sollte mich wohl auf einiges gefasst machen. 12 Stunden wird mein Dienst beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) dauern - von 18.30 bis 6.30 Uhr.

Ob betrunkene Cowboys, die dem Indianer am Nebentisch nach zwei Gläsern zu viel eines auf die Mütze gegeben haben, der alte Mann, der daheim gestürzt ist oder ein Verkehrsunfall - ich bin gespannt, was mich erwartet. Und zugegeben, auch ein wenig aufgeregt. Heute Morgen war ich bereits im Sitz des DRKs in der Pforzheimer Nordstadt, um mir schon einmal die nötigen Klamotten abzuholen. Schon alleine an der Jacke und den Stahlkappenschuhen trägt das Rettungsteam erstaunlich schwer. Einer, der das längst gewohnt sei dürfte, Rettungsassistent Lukas, hat mich sogar schon einen kurzen Blick in den Rettungswagen werfen lassen. Auch er wird am Samstag im Einsatz sein - für ihn Routine, für mich ein großes Abenteuer.

Wie viele Notrufe wohl in dieser Nacht in der Leitstelle eingehen? Wie schnell fährt so ein Rettungswagen eigentlich durch die nächtlichen Straßen? Und was machen die Rettungskräfte zwischen ihren Einsätzen? Die Antwort auf diese und viele weitere spannende Fragen gibt es ab Samstagabend live über Twitter und Facebook.