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Oft sind es Mobiltelefone, die vor allem bei Jüngeren für Ebbe im Geldbeutel sorgen. Foto: Ketterl
Oft sind es Mobiltelefone, die vor allem bei Jüngeren für Ebbe im Geldbeutel sorgen. Foto: Ketterl
14.10.2015

Aufklärungsaktion: Schüler sollen nicht in Schuldenfalle tappen

Um dem Abgleiten in die Konsumfalle und den damit verbundenen Schulden vorzubeugen, setzen Experten früh an. In Pforzheiim haben sich der Stadtjugendring, Beratungsstellen und der Bezirksverein für Soziale Rechtspflege dafür zusammengetan. Jährlich werden rund 500 Schüler an sieben Schulen sensibilisiert.

Pforzheim. Die große Schwester kommt mit dem Taschengeld nicht hin, so hat es die Achtklässlerin beobachtet: 100 Euro im Monat reichen der 17-Jährigen nicht, um damit auch die coolen Kleidungsstücke zu kaufen, die sie haben will. Obwohl ihre Mutter ihr weiteres Geld dazu gibt, steht sie immer wieder da und braucht noch etwas.

Dabei sind 100 Euro Taschengeld recht üppig, wie auch Bettina Swientek von der Schuldberberatung der Stadt Pforzheim, Schulsozialarbeiterin Sandra Dienger und Katja Wengert von der Jugendarbeit Stadtteile des Stadtjugendrings finden. Die drei haben gestern mit Achtklässlern der Osterfeld-Realschule über Geld gesprochen, um die 13- und 14-Jährigen dafür zu sensibilisieren. Konkret: für die Probleme, die es mit sich bringt, wenn man dauerhaft mehr ausgibt, als man hat.

Die Kooperationspartner (SJR Betriebs GmbH, Bezirksverein für soziale Rechtspflege, Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und deren Familien aus Pforzheim, Schulsozialarbeit und Schuldnerberatungsstelle des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Pforzheim) halten mehrere Infoveranstaltungen über jeweils drei Schulstunden im Zeitraum zwischen dem 12. und 16. Oktober an Pforzheimer Schulen ab. In diesem Jahr sind Klassen der Arlingerschule, der Bohrainschule, der Weiherbergschule, der Osterfeld-Realschule und des Hilda-Gymnasiums sowie die Alfons-Kern-Schule und die Johanna-Wittum-Schule an dem Projekt beteiligt. Jahr für Jahr werden so rund 500 Schüler erreicht.

Mehr lesen Sie am 15. Oktober 2015 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news

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