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Ein Polizei-Hund ist am Schloßberg im Einsatz. © Seibel
17.05.2017

Aufregung in Pforzheim: Mann soll auf Ehefrau eingestochen haben

Große Aufregung in der Pforzheimer Innenstadt: Dort soll laut Polizei ein 53-Jähriger Mann aus Pforzheim seiner 50-jährigen Ehefrau am Mittwochmittag lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen suchte der Tatverdächtigte seine Frau gegen 14.30 Uhr an ihrer Arbeitsstelle - eine Kindertagesstätte - am Schlossberg in Pforzheim auf und griff sie dort mit einem Messer an. Nach den Informationen der Polizei am Mittwochabend sei der Zustand der Frau mittlerweile stabil.

Blutiges Ehedrama in Kindergarten am Schloßberg

Die Kinder, die von ihren Eltern abgeholt und über einen Seitenausgang nach draußen geleitet wurden, machten einen gefassten Eindruck. Dies spricht dafür, dass sie den Tathergang nicht unmittelbar miterleben mussten. Nach PZ-Informationen ereignete sich die Tat im Erdgeschoss der Kita, die Betreuungsräume befinden sich im ersten Stock.

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Nach den Stichen flüchtete der mutmaßliche Täter vom Tatort. Die Polizei ist derzeit mit einem Großaufgebot vor Ort und fahndet mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers nach dem Flüchtigen. Auch ein Polizei-Hund ist im Einsatz. Nach Erstversorgung durch ein herbeigeeiltes Rettungsteam wurde die Verletzte in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Tat und deren Hintergründen hat umgehend die Kriminalpolizei Pforzheim übernommen.

Ein Notfallseelsorger und ein Angehöriger vom Kriseninterventionsteam waren vor Ort. Auch die Pforzheimer Dekanin Christiane Quincke eilte mit ihrem Mann Andreas zum Einsatzort. Zusammen mit Stadtkirchenpfarrer Hans Gölz Eisinger und Sozialbügermeisterin Monika Müller kümmerten sie sich um die betroffenen Menschen vor Ort. Kriminaltechniker sicherten im Gebäude Spuren.

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