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Da war es noch ein Aprilscherz: Fritz Sinzenich, Carol Braun (beide Weststadt-Bürgerverein), Jens Kück (Naturfreunde) und Dietlinde Hess (Bürgerverein Dillweißenstein) im April 2014 am Westtangenten-„Stummel“. Foto: Ketterl
Da war es noch ein Aprilscherz: Fritz Sinzenich, Carol Braun (beide Weststadt-Bürgerverein), Jens Kück (Naturfreunde) und Dietlinde Hess (Bürgerverein Dillweißenstein) im April 2014 am Westtangenten-„Stummel“. Foto: Ketterl
Da war es noch ein Aprilscherz: Fritz Sinzenich, Carol Braun (beide Weststadt-Bürgerverein), Jens Kück (Naturfreunde) und Dietlinde Hess (Bürgerverein Dillweißenstein) im April 2014 am Westtangenten-„Stummel“. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Da war es noch ein Aprilscherz: Fritz Sinzenich, Carol Braun (beide Weststadt-Bürgerverein), Jens Kück (Naturfreunde) und Dietlinde Hess (Bürgerverein Dillweißenstein) im April 2014 am Westtangenten-„Stummel“. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Der erste Teil der Tangente wird von der Wilferdinger Höhe (oben) zur Dietlinger Straße führen. Foto: Strasser
Der erste Teil der Tangente wird von der Wilferdinger Höhe (oben) zur Dietlinger Straße führen. Foto: Strasser
11.01.2016

Aus Stummel wird Schneise: Für die Westtangente rollen nun die Bagger an

Pforzheim. Groß wie ein Fußballplatz liegt sie da südlich der Heilbronner Straße oberhalb des „Stummels“ – die große freie Fläche, gerodet vor der Vegetationsperiode, direkt neben der „Goldstadt-Ranch“ des Gastronomen Vito Federico (vormals „Pfirmann-Ranch“). Ab Montag rollen die Bagger, um – anknüpfend an den bereits asphaltierten Westtangenten-„Stummel“ – eine Schneise durch den Wald in Richtung Dietlinger Straße zu schlagen (die PZ berichtete).

Endlich kommt die langersehnte Stadtumfahrung, genauer gesagt: die zweite Phase des ersten Bauabschnitts. In einem zweiten Schritt soll dann die Untertunnelung des Arlinger erfolgen, um die Weststadt, Brötzingen und den Arlinger vom Verkehr zwischen Autobahn beziehungsweise B 10 und der B 294 ins Enztal zu entlasten. „Dann werden auch die Bewohner des Arlinger sehen, dass die Westtangente nur Vorteile bringt“, sagt Jens Kück, langjähriger Direktor des Regionalverbands, SPD-Stadtrat und Vorsitzender der Naturfreunde. „Wir haben nie nachgelassen – und werden auch in Zukunft aufs Tempo drücken“, sagt er.

Er sei immer „der felsenfesten Überzeugung“ gewesen, dass man es mit vereinten Kräften – Kreistag, Industrie- und Handelskammer, die Kommunen und nicht zuletzt die Bundes- und Landtagsabgeordneten – schaffen werde, die Umfahrung zu bekommen. „Dann erst wird auch der Innenstadtring seine Wirkung voll entfalten“, ist sich Kück sicher. Gemeinsam mit der damaligen Vorsitzenden des Bürgervereins Dillweißenstein, Dietlinde Hess, und den Chefs des Weststadt-Bürgervereins, Fritz Sinzenich und Carol Braun, hatte Kück am 1. April 2014 im Rahmen eines Aprilscherzes eine symbolische Sprengung des Erdreichs am Ende des „Tunnels“ vorgenommen.

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