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Gelbe Säcke in Pforzheim.
Gelbe Säcke in Pforzheim. © Ketterl/Archiv
03.01.2017

Ausgabe der Gelben Säcke: PZ beantwortet Fragen zum Thema

Pforzheim. Neues Jahr, altbekannte Probleme: Die Ausgabe-Regel zu den Gelben Säcken sorgt auch in den ersten Tagen 2017 bereits für Verwunderung in der Bürgerschaft. Die PZ beantwortet häufige Fragen zum Thema.

Die Pforzheimer Haushalte zahlen 72 Euro Grundgebühr im Jahr – da kann man doch erwarten, mehr als nur eine Rolle Gelbe Säcke pro Person zu bekommen. Die 72 Euro gehen an die städtische Abfallwirtschaft, die etwa für die Entsorgung von Rest- und Biomüll zuständig ist – nicht jedoch von Gelben Säcken. Wer ist dann für die Gelben Säcke zuständig?

Die gelbe Wertstoffsammlung liegt beim Dualen System Deutschland. Es wird von den Mitgliedsfirmen finanziert, bedeutet für die Verbraucher also höchstens indirekte Kosten.

Ich habe mich bei der Stadt sowie bei Veolia beschwert, aber es ändert sich nichts: Ich bekomme nur eine Rolle, bei den Verteilaktionen kommen diese nicht bei mir an.

Die Stadt hat mit der Entsorgung Gelber Säcke nichts zu tun. Auch wenn der Entsorger für den Restmüll wie auch für die Gelben Säcke das Unternehmen Veolia ist, handelt es sich um zwei grundlegend verschiedene Systeme. Die Entsorgung der Gelben Säcke findet im Auftrag des Dualen Systems, nicht der Verwaltung, statt. Was die Verteilproblematik angeht, hat der Erste Bürgermeister Dirk Büscher, wie berichtet, angekündigt, sich mit Veolia austauschen zu wollen. Eine rechtliche Handhabe gibt es jedoch nicht.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 4. Dezember 2017, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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