nach oben
Auf den Start der Ausstellung freuen sich Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler, die Leiterin des Kulturhauses Osterfeld Maria Ochs, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pforzheim Susanne Brückner und die neue Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Marianne Engeser (von links)., die dort auch porträtiert wird. Foto: Ketterl
Auf den Start der Ausstellung freuen sich Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler, die Leiterin des Kulturhauses Osterfeld Maria Ochs, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pforzheim Susanne Brückner und die neue Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Marianne Engeser (von links)., die dort auch porträtiert wird. Foto: Ketterl
08.01.2019

Ausstellung im Osterfeld wirft Schlaglicht auf das Frauenwahlrecht

Pforzheim. Neuseeland führte es bereits 1893 ein, die Schweiz 1971 und Saudi-Arabien erst 2015. In Deutschland gibt es das Frauenwahlrecht seit 100 Jahren – daran erinnert nun eine Ausstellung, die unter dem Titel „Frauen! Wählerinnen!“ am Mittwoch, 16. Januar, im Kulturhaus Osterfeld eröffnet wird. Sie zeichnet die wichtigsten Stationen auf dem langen Weg zum Frauenwahlrecht nach und stellt Frauen vor, die sich maßgeblich dafür eingesetzt haben.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden Porträts von Frauen, die das politische Geschehen in Pforzheim mitbestimmt haben oder dies aktuell tun – als Stadträtin, als Bürgermeisterin, als Gewerkschafterin oder in anderer Funktion. „Bei deren Auswahl war es uns wichtig, welche Themen diese Frauen vertreten und dass sie sich gleichstellungspolitisch engagieren“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pforzheim, Susanne Brückner. So werden beispielsweise Bürgermeisterin Sibylle Schüssler und aus dem aktuellen Gemeinderat die SPD-Stadträtin Ellen Eberle sowie die neue CDU-Fraktionsvorsitzende Marianne Engeser vorgestellt. Ihre Porträts zeigen auf, wie sie den Weg in die Politik fanden, welche Themen sie bewegen und was sie motiviert, das politische Geschehen mitzubestimmen.

Schüssler tut dies seit 1994 und ist überzeugt: „Frauen müssen sich nicht verstecken und sollten auch Frauen wählen“, sagte die Baubürgermeisterin, die wie Marianne Engeser zu mehr Selbstbewusstsein mahnte. Allerdings machte die CDU-Stadträtin auch deutlich, dass Frauen oft vor einem Mandat zurückschreckten. „Das politische Geschäft ist härter geworden, der zeitliche Aufwand höher, und es fehlt auch an Wertschätzung der Arbeit“, machte Engeser Gründe deutlich, warum sich etliche Frauen trotz Interesses letztlich gegen eine Kandidatur für den Gemeinderat entschieden.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 9. Januar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.