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Präsentieren eine Ausstellung mit seltenen Exponaten: der städtische Reuchlin-Beauftragte Christoph Timm, die stellvertretende Kulturamtsleiterin Angelika Müller-Tischer und der Ausstellungskurator Matthias Dall‘Asta (von links). Foto: Läuter
Präsentieren eine Ausstellung mit seltenen Exponaten: der städtische Reuchlin-Beauftragte Christoph Timm, die stellvertretende Kulturamtsleiterin Angelika Müller-Tischer und der Ausstellungskurator Matthias Dall‘Asta (von links). Foto: Läuter
18.09.2015

Ausstellung über den Dialog zwischen Humanismus und Reformation

Pforzheim. Mehr als zwei Jahre Vorbereitung stecken in jener Ausstellung, die Kurator Matthias Dall’Asta von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Reuchlinbeauftragte der Stadt, Christoph Timm, konzipiert haben. Unter dem Titel „Anwälte der Freiheit – Humanisten und Reformatoren im Dialog“ haben sie in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt neue Blickwinkel auf die vielfachen Verbindungen zwischen Humanisten und Reformatoren eröffnet.

An kreisförmig aufgestellten Wänden werden zum einen Personen wie Martin Luther, Johannes Reuchlin und Philipp Melanchthon aufgeführt, aber, und da nimmt der Rundgang seinen Anfang, auch Francesco Petrarca, Enea Silvio Piccolomini und weitere. Vom italienischen Humanismus führen Namen, Städte und seltene Exponate bis nach Wittenberg zu Luther und der Reformation. Thematisch dicht geballt, kann sich der Besucher auf vielfache Weise informieren, sich auch mal an den runden Tisch mit Landkarte setzen, darauf die Wege und Knotenpunkte der Denker nachvollziehen oder das Begleitbuch zur Ausstellung studieren. Seltene Exponate von zehn Leihgebern, darunter Museen, Archive und Bibliotheken aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, vertiefen die Verbindungen zwischen Humanisten und Reformatoren zusätzlich.

Die Ausstellung wird am Sonntag um 11.30 Uhr eröffnet. Nach einer Begrüßung durch OB Gert Hager wird Matthias Dall’Asta in die Ausstellung einführen.