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Am Kupferhammer gegen ein Baum geschleudert: Ein junger Mann auf dem Beifahrersitz überlebte den Aufprall nicht. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. © Meyer
Vier junge Pforzheimer schleuderten in diesem Renault am Kupferhammer gegen einen Baum. Der 19-jährige Beifahrer starb noch am Unfallort. © Meyer
12.01.2013

Auto schleudert: 19-jähriger Beifahrer stirbt nach Aufprall

Tödlicher Unfall im Schneetreiben in Pforzheim: Am Samstagmorgen um 4.40 Uhr geriet ein stadtauswärts fahrender und mit vier jungen Menschen besetzter Renault beim Kupferhammer ins Schleudern. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, durchbrach ein Geländer und krachte in der Nagold-Uferböschung gegen einen Baum. Ein 19-jähriger Pforzheimer auf dem Beifahrersitz überlebte den Aufprall nicht.

Bildergalerie: Auto schleudert gegen Baum: Beifahrer stirbt

Die drei anderen Insassen aus Pforzheim - der 20-jährige Fahrer, eine 19-jährige Mitfahrerin und ein 18-jähriger Mitfahrer - konnten sich noch selbst aus dem Fahrzeug befreien. Der Fahrer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Mitfahrer auf dem Rücksitz kamen mit leichten Verletzungen davon. Für den jungen Mann auf dem Beifahrersitz kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Er wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt, und der anwesende Notarzt konnte nur noch den Tod des Beifahrers feststellen. Um das Unfallopfer aus dem Fahrzeug befreien zu können, musste das Auto zuerst mit dem Feuerwehrkran auf die Fahrbahn gehoben werden.

Der Renault-Fahrer war von Pforzheim kommend auf der Calwer Straße in Richtung Dillweißenstein gekommen und am Kreisverkehr Kupferhammer in die Hirsauer Straße eingebogen. Aus bislang unbekannter Ursache verlor er auf der dortigen Brücke die Kontrolle über sein Fahrzeug und durchbrach rechts ein Metallgeländer, fuhr einige Meter einen Abhang hinab und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Ein Unfallsachverständiger wurde zur Klärung des Unfalls hinzugezogen.

Die Berufsfeuerwehr Pforzheimer und die Abteilung Dillweißenstein war mit 19 Kräften und 6 Fahrzeugen im Einsatz. Die Ausleuchtung der Unfallstelle für die Polizei und die angeforderten Sachverständigen dauerte bis etwa 7.30 Uhr. Der Gesamtsachschaden soll laut Polizei bei 10.000 Euro liegen. fw/pol/tok

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