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Das große Verkehrschaos ist ausgeblieben im Zuge der Sperrung der Autobahn-Auffahrt bei der Anschlussstelle Pforzheim-West. © Seibel
16.05.2011

Autobahn-Auffahrt gesperrt: Warten auf das Chaos

PFORZHEIM. Das befürchtete Chaos ist bislang noch nicht eingetreten. Die heute begonnene Sperrung der Zufahrt an der Autobahn-Anschlussstelle Pforzheim-West auf die A8 wird von Anwohnern in Umlandgemeinden und der Pforzheimer Nordstadt ebenso gefürchtet wie von Geschäftsleuten auf der Wilferdinger Höhe. Hinzu kommen in Pforzheim Belagsarbeiten auf der B10 in der Oststadt, die für Verzögerungen sorgen.

Bildergalerie: Viel Verkehr, aber kein Chaos nach Sperrung der Autobahn-Auffahrt

Die einen kritisieren wegen der Teilsperrung der Anschlussstelle eine Verkehrszunahme und Staus in der Ortsmitte, beziehungsweise auf der Anschlussstelle Pforzheim-Nord hinunter in die Nordstadt, die anderen sehen die Gefahr von Umsatzeinbußen.

Bislang ist das große Stauchaos jedoch ausgeblieben. Die Gemeinden Remchingen und Keltern müssen sich auf zusätzlichen Autoverkehr einstellen, denn Autofahrer aus der Region müssen jetzt entweder in Pforzheim-Nord auf die Autobahn oder aber in Karlsbad. Die Auffahrt bei Pforzheim-West ist zunächst vier Wochen lang gesperrt. Runter von der A8 geht es in dieser Zeit aber noch in Pforzheim-West.

Bis 14. Juni werden die neuen Zufahrten an der B10-Brücke gebaut bei Pforzheim-West. Anschließend beginnt von Mitte Juni bis Ende Juli der zweite Bauabschnitt für den Knoten Pforzheim-West. Dann ist es umgekehrt: Autofahrer können dort über die B10-Brücke wieder auf die A8. Dafür geht es sechs Wochen lang dort nicht mehr runter – Fahrer müssen dann die A8 schon in Karlsbad verlassen oder in Pforzheim-Nord.

Die Chefin des Intersport Profi-Markts, Nicole Kälber, gleichzeitig Vorsitzende der Interessengemeinschaft, hatte vorab erklärt. „Uns Händlern war bewusst, dass - wenn eine Autobahn umgebaut wird - es zu Einschränkungen kommt. Es ist gut, dass es nach dem Verkaufsoffenen stattfindet und in die Pfingstferien rein reicht. Uns ist auch bewusst, dass es dieses Jahr nicht das letzte Mal ist.“ tok

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