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Schwimm-Meister Daniel Kielneker übt beim Azubi-Tausch im Klinikum Pforzheim das Blutdruckmessen. Krankenschwester Jasmin Schaar stellt ihren Arm zur Verfügung und gibt nützliche Tipps. Foto: Schierling © Schierling
30.08.2013

Azubi-Tausch: Lebensretter in Ausbildung

Sprung ins kalte Wasser: Schwimm-Meister Daniel Kielneker vom Wartbergbad und die angehende Krankenschwester Antina Reinert tauschen für einen Tag ihre Arbeitsplätze.

Bildergalerie: Azubi-Tausch zwischen Schwimm-Meister und Krankenschwester

Den richtigen Ausbildungsplatz zu wählen, ist eine wichtige Entscheidung. Doch die Auswahl an Ausbildungsberufen ist groß. Was für einen Beruf wichtig ist, fällt vielleicht jemandem besonders auf, der als Außenstehender auf den fremden Arbeitsalltag blickt. In der Serie „AzubiTausch“ der „Pforzheimer Zeitung“ wechseln Auszubildende für einen Tag ihre Arbeitsplätze und schnuppern in andere Berufe hinein. Dabei erfahren sie, welche Fähigkeiten und Kompetenzen für eine Ausbildung im Tausch-Beruf wichtig sind.

Daniel Kielneker ist am Ende des Tages überzeugt, dass er sich für den richtigen Beruf entschieden hat. „Diese intensive Pflege ist nichts für mich“, sagt der Schwimm-Meister. Respekt hat er aber vor der Arbeit der Gesundheits- und Krankenpfleger. „Das ist ein Job, bei dem Menschenkenntnis wichtig ist“, sagt er.

Ich hatte keine Ahnung, was Schwimm-Meister alles machen“, sagt Antina Reinert. „Man sieht Schwimmmeister immer nur am Beckenrand stehen. Ich wusste nicht einmal, dass das ein Ausbildungsberuf ist“, gibt Reinert zu. Ebel kennt das Klischee. „Dabei sitzen wir nicht nur am Beckenrand, warten bis unsere Schicht um ist und schauen den Mädels hinterher“, stellt er klar. Zwar sei die Aufsicht eine ihrer Aufgaben, doch es gehöre weit mehr dazu.

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