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BMW-Fahrer ist auf der Stuttgarter Straße frontal gegen einen am Hotel „Residenz“ geparkten Reisebus geprallt. Foto: www.7aktuell.de/Simon Adomat © www.7aktuell.de/Simon Adomat
16.09.2015

BMW schleudert und prallt frontal gegen vor Hotel geparkten Reisebus

Pforzheim. Zwei Schwerverletzte und ein Sachschaden von rund 100.000 Euro waren am Dienstag kurz vor Mitternacht die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim. Ein 19-jähriger BMW-Fahrer war von der Karlsruher in die Stuttgarter Straße eingebogen und „bei nasser Fahrbahn wohl aufgrund überhöhter Geschwindigkeit“, so die Polizei, ins Schleudern geraten. Er prallte dann frontal gegen einen am Hotel „Residenz“ geparkten britischen Reisebus, dessen Front er quer auf den Gehweg schob.

Bildergalerie: BMW prallt auf WiHö frontal gegen Reisebus - Zwei Schwerverletzte

Um 23.54 Uhr erhielt die Feuerwehrleitstelle Pforzheim den ersten Notruf mit der Angabe, dass eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sei. Fünf Minuten später traf das erste Feuerwehr-Fahrzeug an der Unfallstelle ein. Der 19-jährige Fahrer, so meldet es die Feuerwehr Pforzheim, befand sich schwer verletzt außerhalb des demolierten Autos. Der 24-jährige Beifahrer, ebenfalls schwer verletzt, saß noch im BMW, war jedoch nicht eingeklemmt. Aufgrund seines Verletzungsmusters musste zur schonenden Rettung des Beifahrers das Dach mit hydraulischen Geräten entfernt werden.

Der Beifahrer kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen unter Einsatz von jeweils einem Rettungs- und Notarztteam in eine Klinik. Der Fahrer musste mit schweren Verletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. An dem durch den Zusammenstoß fahruntauglich gewordenen Reisebus entstand allein ein Sachschaden von geschätzten 100.000 Euro. Der ältere BMW musste mit einem Totalschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro abgeschleppt werden.

Im Einsatz waren neun Kräfte der Berufsfeuerwehr und 14 Kräfte der Abteilung Brötzingen-Weststadt der Freiwilligen Feuerwehr Pforzheim, sowie der Rettungsdienst von DRK und ASB mit einem Notarzt und zwei Rettungswagen sowie die Polizei.

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