nach oben
Das als "Urzeitkrebs" bekannte Tier wird nur knapp zwei Zentimeter groß. PZ-news kümmert sich rührend um seine Schützlinge, damit sie weiterhin wachsen und gedeihen.
Das als "Urzeitkrebs" bekannte Tier wird nur knapp zwei Zentimeter groß. PZ-news kümmert sich rührend um seine Schützlinge, damit sie weiterhin wachsen und gedeihen. © Symbolbild: dpa
15.10.2012

Baby Boom im Aquarium von PZ-news

Wer hätte das gedacht? Die Atmosphäre in der Redaktion von PZ-news scheint unseren Urzeitkrebsen zu gefallen. Seit Donnerstag züchtet das Team die mickrigen Tierchen, bekannt aus der ehemaligen Jugendzeitschrift „Yps“. Durch mehrmaliges Rühren und Füttern haben sie auch schon ihr erstes Wochenende gut überstanden. Neben dem ganzen Stress kümmerte sich Redakteur Thomas Kurtz liebevoll um die winzigen Lebewesen. Hat er trotz anfänglicher Skepsis Vatergefühle für die schmächtigen Tierchen entwickelt?

Lupe ade! Die kleinen Racker sind nun mit bloßem Auge erkennbar. Mittlerweile tummeln sich so viele Würmchen im selbst zubereiteten Salzwasser, dass wir bald nach einem größeren Aquarium Ausschau halten sollten. Die Krebse müssen sich doch fühlen, wie Kinder auf der Kirmes: Großes Gedränge um sie herum, Futter in jeder Ecke und mehrmals am Tag umsonst Karussell fahren dürfen – denn jeder möchte mal den Löffel reinhängen, um die Krebse im Wasser herumzuwirbeln, damit die Sauerstoffzufuhr auch ja nicht unterbrochen wird. Hoffentlich wird ihnen nicht schlecht dabei.

Etwas Sorge bereitet uns das Essverhalten der Tiere. Sind sie noch zu jung zum Fressen? Babys ernähren sich die ersten Monate schließlich auch nur von Milch und nicht von – in Relation zum Lebewesen – gigantischen Leckerbissen. Also geben wir ihnen noch eine Weile Zeit, um sich an die großen Happen zu gewöhnen.

Mittlerweile besuchen uns Redakteure aus allen Ressorts, um die zuckenden Urzeitkrebse zu bestaunen. Eigentlich sollten wir Eintritt dafür verlangen, ganz nach dem Motto „Einmal gucken kostet 50 Cent.“ Mit jedem Tag, an dem die Mikro-Krebse wachsen und gedeihen, wird der Besucherandrang größer. Das Team von PZ-news unterstützt den Wachstumsprozess seiner Schützlinge weiterhin fleißig.

Leserkommentare (0)