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03.05.2012

Bad-Aufsicht fühlt sich an den Pranger gestellt

Pforzheim. Der Mitarbeiter des Deutschen Hilfsdiensts, der im Emma-Jaeger-Bad bis vor kurzem Dienst tat, will eventuell gerichtlich gegen den Bäderamts-Leiter und CDU-Stadtrat Klaus Gutscher wegen Verleumdung vorgehen. Er wehrt sich gegen die Darstellung, er habe einen 17-jährigen Iraker zu hart angefasst und fühlt sich zu Unrecht an den Pranger gestellt. Der Kreisvorsitzende des Hilfsdienstes hatte ihn vorübergehend aus dem Spiel genommen. Doch der Ärger hört nicht auf: Exakt dieser Jugendliche soll nach PZ-Informationen am Sonntag wegen Belästigung aus dem Bad geflogen sein.

Der Hilfsdienst-Mitarbeiter, der diesen Job im Emma-Jaeger-Bad immer an Wochenenden - und das seit vier Jahren -. versah, bestreitet, vor drei Wochen jenen Jugendlichen geschlagen zu haben. Er habe ihn am Arm gefasst und hinausgeführt, sagt er, weil sich der Jugendliche lautstark geweigert habe, seinen Ausweis vorzuzeigen.

Der Jugendliche beschwerte sich unter anderem bei Stadtrat Gutscher. Der schrieb einen Brief an Bäderamts-Chef Erich Forstner. Die Sache schaukelte sich hoch. Nun kamen andere Vorwürfe ans Licht: Es soll zu Fällen sexueller Belästigungen gekommen sein. ol

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