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10.07.2015

Bäder-Personal sorgt sich um seine Arbeitsplätze

Pforzheim. Der Personalrat der Goldstadtbäder hat in dieser Woche zu einer Personalversammlung eingeladen. Wesentlicher Inhalt des Treffens sei die Vorstellung des neuen Leiters der Goldstadtbäder, Bernd Mellenthin, gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Nach PZ-Informationen war aus Kreisen der Bäder-Belegschaft bei der Versammlung die Frage aufgekommen, was im Falle einer längerfristigen Schließung des Emma-Jaeger-Bads aus den Mitarbeitern wird, die sich wohl Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen. Die Antwort, die zur Beruhigung gedacht war, soll sinngemäß so gelautet haben: Selbst wenn es im unwahrscheinlichen Fall zum Äußersten komme, werde es keine Kündigungen geben. Alles werde sozialverträglich geregelt – worunter offenbar Versetzungen und die Nicht-Besetzung freiwerdender Stellen zu verstehen sind. Das hat nicht jeder Anwesende so verstanden: In einem Beitrag im sozialen Netzwerk Facebook heißt es, dass von einem Sozialplan die Rede gewesen sei.

Die Stadt und deren Personalvertretung unterstreichen in einer Stellungnahme, dass man in diesem Fall eine Ausnahme von der Regel mache, nicht aus internen Personalversammlungen zu berichten. Zur Frage, was die Belegschaft im Fall einer Schließung des Bads erwarte, gab es keine Stellungnahme. Nur so viel: „Fragen zur weiteren Zukunft des Emma-Jaeger-Bads konnten auf dieser Veranstaltung selbstverständlich nicht beantwortet werden, da die notwendigen Untersuchungen nicht abgeschlossen sind. Bekanntlich beginnen diese Untersuchungen erst am 13. Juli“.