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Lange Zeit war am Sonntag im Wartbergbad nur eine Kasse besetzt. Das soll sich nicht mehr wiederholen, versichert die Stadt.  Foto:  Ketterl
Lange Zeit war am Sonntag im Wartbergbad nur eine Kasse besetzt. Das soll sich nicht mehr wiederholen, versichert die Stadt. Foto: Ketterl
11.07.2016

Bäderbetrieb räumt Fehler an den Wartberg-Kassen ein

Pforzheim. Die Stadt räumt wegen des Kassen-Chaos’ am vergangenen Sonntag vor den Toren des Wartbergbads teilweise Fehler ein und kündigt Konsequenzen an. Zur Erinnerung: Hunderte von Besuchern standen in einer langen Schlange in brütender Mittagshitze vor nur einer geöffneten Kasse – erst nach einem Anruf der PZ beim Ersten Bürgermeister und Bäderdezernenten Roger Heidt entspannte sich die Situation langsam: nachdem plötzlich ganz schnell drei Kassenhäuschen besetzt worden waren.

Als designierter Chef der Stadtwerke wird Heidt ab Herbst diese Sorgen seinem Nachfolger überlassen – am Montag leitete er als Erster Bürgermeister die letzte Sitzung des Werkeausschusses in seiner achtjährigen Tätigkeit in der Führungsetage des Rathauses. Es dürfte auch eine seiner kürzesten gewesen sein. Neben Bekanntgaben von Bauvergaben für den Kanalbau im „Langen Gewann“, Arbeiten beim Regenklärbecken Ernst-August-Haug-Weg und einem Quartalsbericht des Eigenbetriebs Stadtentwässerung behandelten die Mitglieder auch die Konzepte für die künftige Bäderlandschaft. Da zuminderst in einer Fraktion noch Klärungsbedarf herrsche, so Heidt, werde man im Ausschuss nicht abstimmen, sondern den Gemeinderat am 26. Juli eine Richtungsentscheidung vornehmen lassen. Es läuft alles auf den Zubau eines Hallenbads auf dem Areal des Wartbergfreibads hinaus (die PZ berichtete). Die Frage ist: Ohne Investor (das fordert Wolfgang Schulz, WiP) oder mit? Angesichts der klammen Kassenlage eigentlich keine Frage – erste Sondierungen will Heidt am nächsten Mittwoch tätigen.