nach oben
Eine Woche wird es dauern, bis das Gerüst an einem Teil der Schloßkirche abgebaut sein wird. Fotos: Lorch-Gerstenmaier
Eine Woche wird es dauern, bis das Gerüst an einem Teil der Schloßkirche abgebaut sein wird. Fotos: Lorch-Gerstenmaier
Noch bis heute liegt die Kondolenzliste für die Opfer des Terrors aus.
Noch bis heute liegt die Kondolenzliste für die Opfer des Terrors aus.
Heike Reisner-Baral
Heike Reisner-Baral
23.11.2015

Bald wieder freier Blick auf Kirche am Schloßberg

Pforzheim. Gottfroh sei sie, sagt Schloßkirchen-Pfarrerin Heike Reisner-Baral, dass das Gerüst auf der Westseite mit Eingangsportal und Turm des Gotteshauses am Schloßberg endlich verschwinde. Eine Woche, heißt es seitens der Gerüstbaufirma Gloser aus Walzbachtal, werde der Abbau in Anspruch nehmen.

Rund 1,4 Millionen Euro, so Reisner-Baral, habe sich das Land die Sanierung kosten lassen, die im Frühjahr begonnen hatte. Im vergangenen Jahr war die Südseite drangewesen – und nach der Sanierung ist vor der Sanierung: Im kommenden Jahr wird die Nordseite des „steinernen Geschichtsbuchs der Stadt“ in Angriff genommen, wie man die alte Grablege der badischen Markgrafen ehrfurchtsvoll nennt. Die Gerüstbauer, so die Pfarrerin, arbeiteten auf Hochtouren, um die Kirche für den Advent vorzubereiten. Dann startet wieder „Advent anders“ mit besonderen musikalischen Gästen. Im vergangenen Jahr kamen an den vier Adventssonntagen etwa 1000 Gäste.

Im Kircheninnern, gleich am Eingang rechts, liegt auf einem Tisch noch bis heute eine Kladde aus – eine schwarze Mappe für Unterschriftenseiten, in die sich bislang knapp 600 Menschen eingetragen haben. Sie drücken das Mitgefühl für die Opfer der Terror-Anschläge von Paris aus. „Es herrscht ein Kommen und Gehen“, sagt Heike Reisner-Baral. Die Unterschriften werden der Pariser Bürgermeisterin Anna Hidalgo übermittelt.Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.