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03.06.2009

Band "The Brightside": "Wir machen Action auf der Bühne"

Am Samstag stehen über ein Dutzend Bands beim "Stand Up PFestival" auf der Bühne, nur eine davon kommt aus Pforzheim: "The Brightside". PZ-Mitarbeiter Ronny Thurow hat mit Sänger Sebastian Kraus und Schlagzeuger Jochen Essig geplaudert.

Pforzheimer Zeitung: Der Name Eurer Band „The Brightside“ klingt recht fröhlich. Wie klingt Eure Musik?
Jochen Essig: Der Name wurde von uns bewusst gewählt, um das Positive der Band und unserer Musik dem Zuhörer zu vermitteln. Es gibt den Song „Mr. Brightside“ von der Band „The Killers“. Den Song finde ich persönlich klasse und ich habe mir mal gedacht: „Wenn ich mal eine Coverband gründe, dann mit dem Namen „The Brightside“. Und so kam es dann auch.

PZ: Gehört der Titel wenigstens zu Eurem Bühnen-Repertoire?
Sebastian Kraus: Nein. Leider noch nicht. Er ist aber für die nächsten Wochen geplant.

PZ: Was hat „The Brightside“, was andere Bands nicht haben?
Essig: Ein gut durchdachtes Konzept mit Songs von den 90ern bis heute, das eine große Zielgruppe anspricht. Wir machen Cover-Musik, mit unserem Repertoire und dem relativ jungen Altersdurchschnitt der Band unterscheiden wir uns von 60 bis 70 Prozent vieler anderen Coverbands, die häufig bei ihren Songs in den 90-ern stehen geblieben sind und leider all- zu oft gehörte Gassenhauer zum Besten geben. Feierabend-Musiker, 45 aufwärts, die Lieblingssongs aus den 70ern und 80ern spielen – gegen dieses typische Bild des Cover-Musikers wollen wird durch unser Image und Konzept ankämpfen. Wir sind eine junge Band mit einem authentischen und mitreisenden Musik-Entertainment auf der Bühne.
Kraus: Die Mischung macht's bei uns: Wir spielen zu 80 Prozent Stücke, die aktuell im Radio laufen oder die letzten Jahre gelaufen sind und zu 20 Prozent Songs aus dem Bereich „Alternative“. So erreichen wir viele Musikbegeisterte auf unseren Konzerten.
Essig: Manchmal bieten wir auch kleine musikalische Bonbons: Wir arrangieren Lieder als „Unplugged“-Versionen um. Dann spielen wir zum Beispiel den Popsong „4 Minutes“ von Justin Timberlake und Madonna mit zwei Akustik- Gitarren, und die Bude rockt.
Kraus: Ein anderes Beispiel: Den Rocksong „All the Small Things“ von der US-Band „Blink 182“ haben wir zu einer Reggae-Version umarrangiert. Die kommt sehr gut an.
Essig: Dieser Aha-Effekt ist immer wieder faszinierend. Wenn die Leute plötzlich merken: „Aha, den Song kenn' ich doch, ist ja mal toll verändert worden!“ Das macht es besonders spannend, auf ein Konzert von „The Brightside“ zu gehen.

PZ: Euch wird am Samstag eine Ehre zuteil: Beim „Stand Up PFestival“ seid Ihr die einzige Band aus Pforzheim im Programm. Wie kam es dazu, warum gerade Ihr?
Essig: Da steckt eine nette Geschichte dahinter . Ich habe zufällig den Artikel über das Festival in der „Pforzheimer Zeitung“ gelesen und gedacht: „Hmm, das wäre etwas für uns, da wollen wir hin . . .“ Ich habe beim Veranstalter angerufen und der war gleich begeistert von uns. Wir waren bereit, auf jegliche Gage zu verzichten und haben ziemlich schnell eine Zusage bekommen. Gleichzeitig habe ich unsere Veranstaltungs-Firma „Red X Technology“ ins Spiel gebracht. Die Firma war kurze Zeit später auch im Boot und sorgt jetzt für die komplette Festivaltechnik. So hat also der Artikel in der PZ einiges ins Rollen gebracht.

PZ: Warum sollten Pforzheimer zum „Stand Up PFestival“ kommen?
Essig: Weil das Programm für jeden Musikgeschmack etwas bietet, und weil natürlich auch die „StandUp Initiative“ mit jedem Besucher an Aufmerksamkeit gewinnt. Außerdem hoffen wir als Band natürlich, viele Besucher mit unserer Musik zu begeistern und dass die Leute auf weitere Konzerte von „The Brightside“ kommen werden.

www.brightsidecovermusic.de