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Sanierungsbedürftig: Viele Wohnungen sind für ältere Menschen und Rollstuhlfahrer nicht geeignet, weil beispielsweise barrierefreie Übergänge zu Balkon oder Terrasse fehlen. Das Hindernis sind bis zu 15 Zentimeter hohe Türschwellen.
Sanierungsbedürftig: Viele Wohnungen sind für ältere Menschen und Rollstuhlfahrer nicht geeignet, weil beispielsweise barrierefreie Übergänge zu Balkon oder Terrasse fehlen. Das Hindernis sind bis zu 15 Zentimeter hohe Türschwellen. © dpa
08.10.2010

Bauen ohne Hindernisse: Gerüstet für Senioren

PFORZHEIM.Gut gerüstet für die wachsende Zahl an Senioren sehen sich die Pforzheimer Wohnbaugenossenschaften. Barrierefreiheit und neuzeitliche Energiekonzepte werden bei Neubauten von Beginn an berücksichtigt.

Eine Untersuchung zur Wohnsituation im Alter habe ergeben, dass aufgrund der alternden Bevölkerung bis zum Jahr 2025 in der Goldstadt knapp 3000 seniorengerechte Wohnungen benötigt würden.

„Grundsätzlich ist es richtig, dass der Bedarf an sogenannten altengerechten Wohnungen steigen wird“, sagt Hans Augenstein. Er koordiniert die Alten-/Behindertenhilfe im Jugend- und Sozialamt der Stadt Pforzheim. „Jede Wohnung die nur über Treppen zu erreichen ist, wird problematisch wenn die Gehfähigkeit im Alter abnimmt, beziehungsweise nur mit einem Rollator aufrecht erhalten bleibt. Mit Rollstuhl sind diese Wohnungen gar nicht mehr bewohnbar.“ Augenstein habe den Pforzheimer Wohnbaugenossenschaften bereits Unterlagen über ein Förderprogramm zukommen lassen, das zinslose beziehungsweise günstige Kredite für den altengerechten Umbau von Wohnungen vorsieht. Gut gerüstet für die wachsende Zahl an Senioren sehen sich die Pforzheimer Wohnbaugenossenschaften. Barrierefreiheit und neuzeitliche Energiekonzepte werden bei Neubauten von Beginn an berücksichtigt.