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Paletten türmen sich auf dem Gehweg an der Enz. Dahinter stehen Autos, obwohl die Planung für die Uferseite der Steubenstraße überhaupt keine Parkplätze vorsieht.
Paletten türmen sich auf dem Gehweg an der Enz. Dahinter stehen Autos, obwohl die Planung für die Uferseite der Steubenstraße überhaupt keine Parkplätze vorsieht.
Seit etlichen Wochen, berichten Anwohner, liegt das Baumaterial schon da.
Seit etlichen Wochen, berichten Anwohner, liegt das Baumaterial schon da.
Auch entlang der Häuser ist der Fußweg zugestellt und blockiert. Erb
Auch entlang der Häuser ist der Fußweg zugestellt und blockiert. Erb
11.10.2017

Baumaterial blockiert Gehwege an Steubenstraße

Pforzheim. Schön sieht es aus, das bereits fertige Teilstück der umgestalteten Steubenstraße entlang der Enz. Fußgänger können derzeit aber lediglich den Asphalt der Fahrspur erkunden. Teilweise sind beide Straßenseiten von Autos zugeparkt. Dann wiederum türmen sich hüben wie drüben leere Paletten und Baumaterialien auf den Gehwegen – und das nach Angaben von Anwohnern bereits seit etlichen Wochen.

Es ist nicht das erste Mal, dass diese Großmaßnahme für Aufsehen und Aufregung sorgt. Bereits im Sommer hatte es Kritik am Baustellenmanagement gegeben, weil auf dem Turnplatz abgelagerter Kies und Sand Parkplätze blockierten und Wochenmarkt-Beschickern wie -Besuchern die Laune vermiesten. Offenbar besteht weiter Handlungsbedarf.

Grundsätzlich würden Bau-Materialien „in der Regel direkt so angeliefert“, wie sie für den weiteren Fortlauf der Bauarbeiten benötigt werden, teilt der städtische Sprecher Philip Mukherjee auf PZ-Nachfrage mit. Klar sei auch, dass solche Materialien irgendwo gelagert werden müssen: „Direkt auf der Baustelle ist dies nicht möglich.“ Die Verantwortlichen in der Stadt – auch Baubürgermeisterin Schüssler selbst – stünden aber „in engem Kontakt mit der Baufirma“ und seien auch regelmäßig vor Ort, um sich über den Fortgang der Arbeiten zu informieren.

Das Grünflächen- und Tiefbauamt werde sich die Situation auf den Gehwegen nochmals genau anschauen. Zumindest eine der zwei Seiten müsse für Fußgänger immer durchgängig frei sein. Deshalb würden die Materialien auf der Südseite entlang der Häuserfront entfernt. Die Gehwegseite am Enzufer mache „zugegebenermaßen einen etwas unordentlichen Eindruck“. Die Kollegen würden „dafür Sorge tragen, dass dieses Erscheinungsbild verbessert wird“, betont Mukherjee.

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