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Der Bauzaun um das stillgelegte Stadtteilbad stellt laut Feuerwehr kein Hindernis dar. Für Löschfahrzeuge sei der Rettungsweg ohnehin nicht ausgelegt. Foto: privat
Der Bauzaun um das stillgelegte Stadtteilbad stellt laut Feuerwehr kein Hindernis dar. Für Löschfahrzeuge sei der Rettungsweg ohnehin nicht ausgelegt. Foto: privat
10.01.2019

Bauzaun im Weg, kalte Turnhalle: Stadtteilbad treibt Huchenfelder auch nach Schließung um

Pforzheim-Huchenfeld. Am ersten Schließungstag des Huchenfelder Stadtteilbads Mitte Dezember wurde die Heizung abgeschaltet – und auch die Turnhalle war plötzlich kalt. Inzwischen ist das Gebäude wieder warm, der Bauzaun um das Bad steht. Und er wirft Fragen auf – nicht nur bei PZ-Lesern, auch in der Verwaltung.

Die Halterungen, in denen die Baugitter verankert sind, ragen auf den Weg entlang des Bades. Davon macht sich die PZ an diesem Donnerstagvormittag selbst ein Bild. Dasselbe haben auch Bäderbetriebe und Feuerwehr zeitnah vor, um sicherzugehen, dass alles dem Brandschutz entspricht, heißt es bei der Stadtverwaltung am Vormittag auf PZ-Anfrage. Dann geht es ganz schnell. Bis zum Nachmittag ist die Feuerwehr vor Ort und vermeldet: „keinerlei Beanstandung“. Der Untergrund des Wegs sei für Löschfahrzeuge ohnehin nicht ausgelegt, sagt der städtische Sprecher Stefan Baust. Und für Fußgänger sei er immer noch breit genug.

Dass die Heizung in der Turnhalle ausfiel, sei indes „ein Versehen der beauftragten Fachfirma“ gewesen, bedauert Baust. So sei wohl ein Ventil falsch bedient worden, wodurch es zum Druckabfall gekommen und das Heizungswasser abgelaufen sei. Ärgerlich ist diese Tatsache, weil in öffentlicher Sitzung mehrfach betont worden war, die Kopplung beider Heizungen zu berücksichtigen. Für einige Schulklassen fiel folglich der Sportunterricht in den letzten drei Tagen vor den Weihnachtsferien aus. Die Gruppen des Turnvereins Huchenfeld, die die Halle am Nachmittag nutzen, mussten in der kalten Turnhalle trainieren. Nach Ferienende konnte diese wieder wie gewohnt genutzt werden.

Mehr lesen Sie am Freitag, 11. Januar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.