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Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn (links) und Sozialplaner Joachim Hülsmann haben eine großangelegte Befragung der rund 6000 Elternhaushalte von Kita- und Hortkindern in Pforzheim gestartet. Es geht um gerechte Elternbeiträge und um die Qualität der Kinderbertreuung. Foto: Ketterl
Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn (links) und Sozialplaner Joachim Hülsmann haben eine großangelegte Befragung der rund 6000 Elternhaushalte von Kita- und Hortkindern in Pforzheim gestartet. Es geht um gerechte Elternbeiträge und um die Qualität der Kinderbertreuung. Foto: Ketterl
06.12.2018

Befragung von rund 6000 Elternhaushalten von Kita- und Hortkindern

Pforzheim. Rund 6000 Pforzheimer Familien mit Kindern in Horten, Kitas und Krippen erhalten ab Freitag über diese Einrichtungen einen doppelseitigen Fragebogen der Stadtverwaltung. Er ist anonymisiert, das Rathaus erkundigt sich darin einerseits nach der Qualität der Kinderbetreuung, andererseits nach den Einkommensverhältnissen.

Letzteres soll die Basis sein für eine grundlegend neue Berechnung der Elternbeiträge, die stärker als bisher nach der Höhe des Einkommens gestaffelt ist. Bislang gilt ein Jahres-Nettowert von 30.000 Euro als Obergrenze – wer diese erreicht, zahlt genauso den höchsten Betrag wie Familien mit einem Jahresnetto-Einkommen von 70.000, 100.000, 200.000 oder noch mehr Euro. „Der unmittelbare Anlass für die Befragung war die Erarbeitung einer neuen Beitragssatzung“, sagt Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn. Als Grundlage dafür dienen nicht nur die Fragen nach dem monatlichen Bruttoeinkommen der Eltern, gestaffelt in elf Stufen – unter 2000 Euro, anschließend in 500-Euro-Schritten bis 5000 Euro, danach bis 6000, bis 7000, bis 8500, bis 10.000 und mehr als 10.000 Euro. Gefragt wird auch nach der Anzahl der Kinder mit Kindergeldanspruch, der Personenzahl im Haushalt und der Wohnungsgröße. Und auch danach, ob Sozialleistungen beziehungsweise solche nach dem Asylbewerberleistungsnetz bezogen werden, erkundigt sich die Stadt.

Zu den Fragen nach der Qualität wiederum zählen auch die nach der Erreichbarkeit, nach dem eigenen Wohnort, der Betreuungszeit und danach, ob es sich bei der besuchten Einrichtung um die Wunscheinrichtung handelte und was für die Wahl dieser Einrichtung ausschlaggebend war. Daneben gibt es die exakten Fragen nach einer Bewertung der Einrichtung und auch danach, wie das Kind dies sieht.

Mehr lesen Sie am Freitag, den 7. Dezember in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.