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Wollen mit den Bürgern ins Gespräch kommen – Volt im Enzauenpark: Lukas Speer, Egon Walz, Leli Gulden, Eric Gulden und Kai Fränkle (von links).  Foto: Scheck 

Begeisterung für Europa: Volt will mit Pforzheimer Bürgern ins Gespräch kommen

Pforzheim. Wie steht es um die europäische Demokratie und was hat die Verletzung von Freiheitsrechten in anderen EU-Staaten mit Deutschland zu tun? Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in den EU-Mitgliedstaaten Ungarn und Polen und deren Umgang mit Homo- und Transsexualität nahm die Partei Volt dieses Thema zum Anlass, mit den Menschen in Pforzheim ins Gespräch zu kommen.

Die Partei tritt in diesem Jahr zum ersten Mal zur Bundestagswahl an und bezeichnet sich als „erste echte europaweite Partei“. Sie wurde 2017 anlässlich des Brexit-Votums gegründet. „Miteinander ist besser als gegeneinander“ lautet ein Leitsatz der Partei. Im Jahr 2019 ist Volt mit einem länderübergreifenden Wahlprogramm bei der Europawahl angetreten und schaffte den Einzug ins Europaparlament. Im Enzauenpark beim Impfzentrum hatten sich die Parteimitglieder mit Pavillon, Getränken und Gebäck postiert, um in Kontakt zu den Passanten zu kommen. Angesagt hatten sich das Spitzenduo von Volt in Baden-Württemberg, Jördis Hollnagel und Fabian Gaukel sowie der Bundesvorstand Paul Loeper. Hollnagel betont: „Wir brauchen eine vielfältige europäische Öffentlichkeit und eine handlungsfähigere EU, um die europäische Idee weiterzuentwickeln und zu bewahren.“ Die Basis dafür soll eine handlungsstarke, föderale europäische Republik bilden. „Wir brauchen mehr Vertrauen in die Bevölkerung. Es ist viel zu tun und wir packen es an“, betont Parteimitglied Egon Walz. Volts Vision: ein progressives Europa mit einer toleranten Gesellschaft, einer klimaschützenden Wirtschaft, einem anpassungsfähigen Bildungssystem und einer selbstbestimmten Digitalisierung. In über 30 Ländern ist Volt bereits aktiv mit mehr als 16.000 Mitgliedern, 2800 davon in Deutschland.