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Weil eine 57-Jährige bei Rot über die Ampel gelaufen ist, wurde sie von einem Radfahrer angefahren. Sie erlitt eine blutende Kopfverletzung und einen kurzzeitigen Gedächtnisverlust.
Weil eine 57-Jährige bei Rot über die Ampel gelaufen ist, wurde sie von einem Radfahrer angefahren. Sie erlitt eine blutende Kopfverletzung und einen kurzzeitigen Gedächtnisverlust. © dpa
28.02.2012

Bei Rot über Straße gelaufen und von Radfahrer erfasst

Pforzheim. Mit einer blutenden Kopfverletzung und Gedächtnislücken ist eine 57-jährige Frau nach Hause gelaufen. Nachdem sie ihr Ehemann vom DRK ins Krankenhaus bringen ließ und sie behandelt wurde, konnte sie sich wieder an die Ursache für die Kopfwunde erinnern: Sie war mit einem Radfahrer zusammengestoßen.

Zu dem Unfall zwischen der Fußgängerin und dem Radfahrer kam es am Montagabend kurz nach 19 Uhr. Die 57-Jährige war im Bereich der Westlichen Karl-Friedrich-Straße zu Fuß zu ihrem im Goetheparkhaus abgestellten Auto unterwegs, als sie von einem Radfahrer angefahren wurde. Dies konnte die Frau noch ihrem Mann mitteilen, als sie mit einer blutenden Kopfverletzung und Gedächtnislücken nach Hause gegangen war. Später im Krankenhaus konnte sie sich wieder an das Geschehen erinnern.

Sie lief offenbar widerrechtlich bei Rot über die Fußgängerampel an der Westlichen in Richtung Geschäftshaus G19, als sie hierbei von einem von rechts kommenden Radfahrer erfasst wurde. Der junge Radler hätte sich laut den Angaben der 57-Jährigen auch zunächst noch um sie gekümmert, ließ die Frau aber alleine ihren Heimweg antreten, nachdem sie das Anfordern eines Rettungswagens abgelehnt hatte.

Der Radfahrer wird gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Pforzheim unter Telefon (07231) 186-1700 zu melden. Ferner sucht die Verkehrspolizei Zeugen des Unfalls. pol

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