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Ein schwerer Unfall mit zwei Wohnwagen hat sich am Samstagmittag gegen 12.35 Uhr auf der Autobahn A8 bei Pforzheim in Fahrtrichtung Karlsruhe ereignet. 

Bei Unfall mit zwei Wohnwagen auf der A8 entsteht hoher Schaden

Pforzheim/Enzkreis/Remchingen. Ein schwerer Unfall mit zwei Wohnwagen hat sich am Samstagmittag gegen 12.35 Uhr auf der Autobahn A8 bei Pforzheim in Fahrtrichtung Karlsruhe ereignet. Wie die Polize nun bekannt gegeben hat, entstand ein beträchtlicher Sachschaden von etwa 100.000 Euro.

Nach Angaben der Polizei fuhr eine 77-jährige Frau am Samstag gegen 12.30 Uhr mit ihrem VW Caddy, angehängt ein Wohnwagen, auf der mittleren von drei Spuren der A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe. Nach der Ausfahrt Pforzheim-West und noch vor Erreichen des Pfinztal-Viadukt sei das Gespann in der Gefällstrecke ins Schlingern geraten. Hierbei kam es zur Kollision mit einem Wohnwagengespann auf dem rechten Fahrstreifen, gelenkt von einer 46-jähriger Frau mit ihrem Ford Mondeo.

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Unfall mit zwei Wohnwagen auf A8 bei Pforzheim

Beide Gespanne gerieten anschließend nach links und berührten die Betonleitwand. Der VW Caddy nebst Wohnwagen kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen, hierbei kippte der Wohnwagen laut Polizei im 45-Gradwinkel auf die rechte Seite. Der Ford Mondeo kam ebenfalls wenig später auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der Wohnwagen kam auf der Betonleitwand zum Liegen. Mit im VW Caddy saß noch ein 79-jähriger Mann. Im Ford Mondeo saßen ein 53-jähriger und ein 18-jähriger Mann. Zum Glück wurde nur die 45-jährige Frau im Ford Mondeo leicht verletzt.

Es entstand aber ein beträchtlicher Sachschaden von rund 100000 Euro, so die Polizei. Alle Fahrzeuge mussten von

Abschleppdiensten geborgen werden. Die Feuerwehr Pforzheim war mit einem Fahrzeug und fünf Kräften im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren zwei Rettungsfahrzeuge. Das Autobahnpolizeirevier rückte mit einer Funkstreife an und übernahm die Unfallaufnahme.

Der Verkehr konnte auf dem rechten Fahrstreifen und dem Standstreifen vorbeigelenkt werden. Die Unfallaufnahme war gegen 15.30 Uhr abgeschlossen. Der Stau, in der Spitze bis zu fünf Kilometer lang, hatte sich dann gegen 16Uhr aufgelöst