nach oben
Der stellvertretende Stadtarchivleiter Andreas Jobst, Professor Hans-Peter Becht und der Obermeister der „Löblichen Singergesellschaft“ Claus Kuge (von links) kennen die historischen Fakten um die „Rassler“. Lutz
Der stellvertretende Stadtarchivleiter Andreas Jobst, Professor Hans-Peter Becht und der Obermeister der „Löblichen Singergesellschaft“ Claus Kuge (von links) kennen die historischen Fakten um die „Rassler“. Lutz
21.07.2015

Bei der „Löblichen“ referiert Hans-Peter Becht über die Geschichte der „Rassler“

Sie gehören zu Pforzheim wie die „Seggl“ selbst – die „Rassler“. Jene tausende Industriearbeiter, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem Umland täglich in die Schmuckfabriken der Goldstadt pendelten, sind damals wie heute Teil der Stadtgeschichte. Denn auch sie waren es, die der ehemals wirtschaftlich unbedeutenden badischen Kleinstadt zu Weltruhm verhalfen. Ein Vortrag beschäftigte sich nun mit ihnen.

„Man kann zu Recht daran zweifeln, ob die Kombination von Schuh auf Kopfstein eindeutig rasselnde Geräusche ergibt“, eröffnete Hans-Peter Becht, ehemaliger Leiter des Stadtarchivs und Professor an der Universität Stuttgart, den fünften „Montagabend im Archiv“, der seit drei Jahren vom Pforzheimer Archiv in Kooperation mit der „Löblichen Singergesellschaft von 1501 Pforzheim“ stattfindet.

In seinem Vortrag „Die Rassler – Mythos und Wirklichkeit“ referierte er eine Stunde vor dem restlos besetzten Vortragssaal in den Räumen an der Kronprinzenstaße über die Arbeiter, die, angezogen von der ansässigen Schmuckindustrie, an sechs Tagen die Woche mehrere Kilometer aus ihren Heimatdörfern nach Pforzheim pendelten. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.