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Engagiert für ihren Stadtteil Nordstadt: So kennt man Regine Hahn, die ehemalige Vorsitzende des Bürgervereins. Foto: Seibel/Archiv
Engagiert für ihren Stadtteil Nordstadt: So kennt man Regine Hahn, die ehemalige Vorsitzende des Bürgervereins. Foto: Seibel/Archiv
Adolf Seiter, Stefan Wendlinger und Volker Weingardt (von links) stehen fürs „Anti-Graffiti-Mobil“ und wurden vom damaligen OB Gert Hager beim Neujahrsempfang der Stadt 2015 mit der Bürgermedaille ausgezeichnet. Foto: Ketterl/Archiv
Adolf Seiter, Stefan Wendlinger und Volker Weingardt (von links) stehen fürs „Anti-Graffiti-Mobil“ und wurden vom damaligen OB Gert Hager beim Neujahrsempfang der Stadt 2015 mit der Bürgermedaille ausgezeichnet. Foto: Ketterl/Archiv
13.08.2017

Beim Bürgerverein Nordstadt hängt der Haussegen schief

Pforzheim. Steht das Flugblatt, das derzeit in die Briefkästen der Nordstadt flattert, im Zusammenhang mit Querelen innerhalb des ansonsten hervorragend beleumundeten und ausgezeichneten Nordstadt-Bürgervereins mit den früheren Galionsfiguren Herta Wahl und Regine Hahn? So mutmaßte mancher Nordstädter, als er den Zettel las, auf dem sich federführend „Eure Nachbarn“, nämlich „Rainer aus der Rudolfstraße“ und „Wladislaw aus der Ebersteinstraße“ an die Mitbewohner des Stadtteils wandten – nach eigener Lesart „eine Gruppe von Leuten, die ihre Nachbarn besser kennenlernen und die Gemeinschaft untereinander stärken will“.

Wäre nicht eine nahezu identische „Nachbarschafts“-Offensive in der Südstadt gestartet – dort ist die Klientel auf dem Rodrücken angesprochen –, könnte man glatt darauf kommen, dass die Nachbarschaft „Nordstadt West“ ein Resultat von Auseinandersetzungen innerhalb des Bürgerverein ist.

Es gebe massive Probleme im Vorstand, heißt es hinter vorgehaltener Hand. Vorstandssitzungen fänden zum Teil unter Geheimhaltung statt; Tagesordnungen gebe es keine – dafür den gegenseitig erhobenen Vorwurf kriminellen Verhaltens. Ein Insider: „Da rappelt’s im Karton.“

Der Vorsitzende und Hahn-Nachfolger Rainer Kühne befindet sich derzeit in Urlaub und ist für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Der zweite Vorsitzende, Klaus Becker, spricht von ein „paar Unstimmigkeiten“, die man klären könne.

Gunther Krichbaum, der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorstandsmitglied des Vereins, hingegen bestreitet nicht, dass es ordentlich knirscht im Gebälk, will aber nach eigenen Worten kein weiteres Öl ins Feuer gießen. Nur so viel: Er dringe für September auf eine ordentlich einberufene Vorstandssitzung – in der alles auf den Tisch müsse. Mehr lesen Sie am Montag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.