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Wiederholungstäter: Die Pforzheimer Faschingsgesellschaft (PFG) wird beim Umzug am 5. März auch wieder dabei sein. Foto: PZ-Archiv/Ketterl

Bereit für den Dillschdemer Umzug? – Nur noch wenige Tage bis zur Riesensause

Pforzheim. Der Höhepunkt des Pforzheimer Straßenfaschings nähert sich mit Riesenschritten – denn am Faschingsdienstag, 5. März, erobern beim 60. Dillschdemer Umzug wieder die Narren den Stadtteil.

Ab 14.11 Uhr bahnt sich der närrische Lindwurm wieder seinen Weg ab der Bogenbrücke über die Hirsauer Straße in Richtung Ludwigsplatz. Gesäumt ist die Strecke mit drei Ansageplätzen, an denen DJs und Moderatoren für Stimmung sorgen werden. Wer den Umzugstag nicht abwarten kann, hat in diesem Jahr erstmals Gelegenheit, sich schon am Rosenmontag, 4. März, ab 18 Uhr im Narrendorf am Ludwigsplatz auf den großen Tag einzustimmen.

Anfahrt und Vorverkauf

Am stressfreisten ist der Umzug mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen: Der Regionalverkehr Südwest wird am 5. März zusätzlich zu den regulär verkehrenden Linien 3 und 11 wieder Shuttle-Busse für die Strecke Leopoldplatz – Dillweißenstein einsetzen. Abfahrt in der Innenstadt ist zwischen 12 und 14.15 Uhr. Ab 15.45 bis etwa 17.30 Uhr bringen die Shuttles die Umzugsbesucher zurück in die Stadt. Ankunft und Abfahrt in Dillweißenstein ist an der Haltestelle Seegerstraße. Die Hirsauer Straße bleibt zwischen 12 und 18 Uhr gesperrt.

Eintrittsbändel gibt es im Vorverkauf für 2,50 Euro im Kartenbüro in den Schmuckwelten, beim Modehaus Jung, Getränke Hüttinger, Edeka Wachtler sowie den Einzelhändlern in Dillweißenstein. Der reguläre Preis an den Umzugskassen beträgt drei Euro. Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei. Als Neuerung wird es in diesem Jahr die „Sparkasse-Tribüne“ mit 50 Sitzplätzen sowie zusätzlichen Stehplätzen direkt im Zielbereich am Ludwigsplatz geben. Die Tribünen-Bändel gibt es für elf Euro im Vorverkauf.

Auch Politikerinnen werden närrisch

Die Frauen-Union mischt fröhlich mit, wenn sich am Faschingsdienstag der Lindwurm durch Dillweißenstein windet. Als Umzugspräsident Jörg Müller nach einer Beteiligung fragte, habe sie spontan gesagt: „Das machen wir“, berichtet die Kreisvorsitzende Alexandra Tatjana Baur auf PZ-Nachfrage. Acht Frauen und drei „Nachwuchskräfte“würden eine Laufgruppe bilden und einen „Überraschungskracher“ bieten. Baur verrät nur so viel: Der Schlachtruf laute „Alles tipptopp – allez hopp!“ Man habe auch etwas in petto, um es unter den Besuchern zu verteilen. Baur, die aus der närrischen Mainzer Region stammt, ist froh, dass es den Dillschdemer Umzug wieder gibt , der das Brauchtum lebendig halte. (erb)