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Das Werk des Künstlers René Dantes direkt unter dem Bertha-Benz-Schriftzug ist der Blickfang der neuen Stele an der Berliner Straße, über die sich Christoph Timm, Christina Klittich, Norbert Bernhard, OB Gert Hager, Rolf Spiertz, Frank Hirschfeld, Angelika Müller-Tischer und Andreas Ochs freuen (von links). Foto: Seibel
Das Werk des Künstlers René Dantes direkt unter dem Bertha-Benz-Schriftzug ist der Blickfang der neuen Stele an der Berliner Straße, über die sich Christoph Timm, Christina Klittich, Norbert Bernhard, OB Gert Hager, Rolf Spiertz, Frank Hirschfeld, Angelika Müller-Tischer und Andreas Ochs freuen (von links). Foto: Seibel
18.12.2015

Bertha Benz kommt zu Ehren: Neue Stele an der Luisenstraße

Legendär ist die Fahrt, die Bertha Benz im August 1888 heimlich mit dem von ihrem Mann Carl Benz konstruierten Patent-Motorwagen von Mannheim nach Pforzheim unternahm. Nun erinnert eine Stele an der Ecke Berliner Straße/Luisenstraße daran, dass hier Berthas Elternhaus stand. Jahrelang war um solch einen Hinweis gerungen worden.

Die von Andreas Ochs gestaltete Stele, die dem neuen Fußgängerleitsystem gleicht, wird Ausgangspunkt sein für insgesamt 18 Stelen, die im Stadtgebiet auf historisch wichtige Plätze hinweisen sollen.

Rund 3000 Euro hat der Verkehrsverein für die Bertha-Benz-Stele gestiftet, die an jene Zeit erinnert, als sich an der damaligen Unteren Ispringer Straße das „Millionenviertel“ mit etlichen Schmuckfabrikanten befand. Dort kam Cäcilie Bertha Ringer, Tochter des wohlhabenden Zimmerermeisters Karl Ringer, am 3. Mai 1849 zur Welt. Die Tafel rückt aber auch die Gegenwart in den Fokus.

Oberbürgermeister Gert Hager lobte dieses Beispiel für „gelebte Bürgerschaft“. Gerade angesichts der Zerstörung Pforzheims 1945 sei es wichtig, die Historie lebendig zu halten. „Eine Stadt muss ihre Geschichte kennen“, so Hager, „sie ist das Fundament unserer Gegenwart und Zukunft.“

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